
Ebermannstadt. Fünf Schüler des Gymnasiums Fränkische Schweiz nahmen an bayerischen Mathematikseminaren teil. Zum ersten Mal fand ein viertägiger Mathematiklehrgang für bayerische Schüler der Unterstufe statt. Zur Qualifikation wurden die Ergebnisse der ersten drei Runden der Mathematikolympiade herangezogen.
Unter über 70 Bewerbungen von Schulen aus ganz Bayern wurden 35 Teilnehmer ausgewählt. Zur großen Freude der Ebermannstädter wurden mit Lisa Schwindenhammer (6. Klasse), Barbara Hübschmann (7. Klasse) und Paul Timme (8. Klasse) alle drei von Bruno Hümmer, dem Betreuer der Mathematikwettbewerbe am Gymnasium, vorgeschlagenen Kandidaten eingeladen.
Im Seminar stellten die Referenten typische Lösungsmethoden und Ansätze zum Lösen von Aufgaben und Begründen von Aussagen vor. Neben dem Unterricht waren für die Schüler natürlich auch das Kennenlernen neuer Freunde und das abwechslungsreiche Abendprogramm sehr positiv.
Die Kosten für Unterbringung und Verpflegung – den Unterricht erteilten die Referenten ehrenamtlich – wurden von der Vereinigung der Freunde des Gymnasiums Fränkische Schweiz übernommen.
Nachdem bereits im Frühjahr Klaus Eisentraut und Martin Braun zum Auswahlseminar für die bayerische Olympiade-Mannschaft eingeladen worden waren, konnten fünf Schüler des Gymnasiums an bayernweiten Seminaren teilnehmen – ein schöner Erfolg und eine Bestätigung der nachhaltigen, intensiven Förderung begabter Schüler.
Gerade korrigiert und zurückgegeben ist die zweite Runde der aktuellen 44. Olympiade, eines vierstündigen Klausurwettbewerbs, wobei neben den bereits erfahrenen Schülern wieder eine Reihe neuer Namen auftaucht. Das beste Ergebnis, einen ersten Preis, erzielte Klaus Eisentraut, ein „alter Hase“ (11. Klasse), der seine beiden Seminare offensichtlich gut genutzt hat.
Mit einem ausgezeichneten zweiten Preis schlossen Lucia Eisentraut (5. Klasse), Felix Grampp (6. Klasse) und Patrick Weiß (7. Klasse) die zweite Runde ab. Außerdem qualifizierten sich mit sehr guten Leistungen Patrick Kaul, Franziska Grampp sowie Juliana Meier (5. Klasse) sowie Lisa Schwindenhammer (7. Klasse) und Paul Timme (8. Klasse) für die dritte Runde.
Aber nicht nur in der Spitze der Mathematikolympiade präsentierten sich die Schüler des Ebermannstädter Gymnasiums in guter Verfassung. Auch in der Breite mit über 500 Teilnehmern beim Känguru-Wettbewerb, einem nur 60 Minuten langen, aus 30 Aufgaben bestehenden europaweiten Mathematiktest. Die Ebermannstädter schafften fünf erste Preise durch Janina Dicker, Barbara Hübschmann, Simon Pirkelmann, Thomas Singer und Simon Haselbauer. Ferner gab es 13 zweite und 19 dritte Preise, ein tolles Ergebnis.