Da gibt es aber noch einen Grundstücksbesitzer, der bislang partout keinen Quadratmeter für dieses Vorhaben abgeben wollte. Kraus versicherte daher den Mitgliedern des Bauausschusses, dass er die Grundstücksverhandlungen „mit Hochdruck“ weiter verfolgen werde.
Die Planung ist nämlich längst fertig. Zwischen der Schleifmühle und der Kohlfurtbrücke soll das Gelände etwa anderthalb Meter abgesenkt werden. Bei Hochwasser könnte das Wasser schnell in diese Mulde ablaufen. Die Gefahr, dass sich das Wasser an der Griesbrücke staut, wäre gebannt, die Situation deutlich entschärft. An den Stadtwerken vorbei soll das Wasser wieder der Wiesent zugeführt werden. Insgesamt wären für die Realisierung der Maßnahme etwa zwei Hektar notwendig. Zwei Drittel dieser Fläche sind bereits im Besitz der Stadt.
Erst in „allerjüngster Zeit“, so Rüdiger Krec aus Bamberg konnte ein weiteres Problem, das die Realisierung der Flutmulde bislang verhinderte, gelöst werden. Die Auseinandersetzung um den Wasserüberlauf in den linken Wiesentarm mit dem Triebwerksbesitzer wurde erst vor zwei Wochen gütlich beigelegt. Eine entsprechende Vereinbarung über die Nutzung des Wassers ist unterschrieben.
Damit ist ein weiteres Ziel des Amtes erreicht, die Durchgängigkeit der Gewässer gewährleistet. Die Fische können über diesen Wasserarm dann wieder ungehindert die Wiesent hinauf und hinab schwimmen.
Die Kosten der Maßnahme übernimmt das Amt. Dies bestätigte dessen Leiter Rüdiger Krec, der versicherte: „Die Finanzierung ist gesichert, die Mittel dafür stehen bereit“.
Wieder aufgeschoben wurde die für Ende dieser Woche geplante Asphaltierung der Altweiherstraße. Dennoch zeigte sich Bauamtsleiter Erich Seitz zuversichtlich, dass der Fertigstellungstermin „Ende Oktober“ gehalten werden kann.
JH