Im Zeichen der Freundschaft

Ebermannstadt fiebert dem Treffen mit Chantonnay entgegen

Ebermannstadt. „Wir werden uns verstehen“, dessen ist sich das Partnerschaftskomitee sicher, das schon voller Freude an das bevorstehende Treffen mit den Freunden aus Chantonnay über Pfingsten denkt (der FT berichtete). Gut 150 Besucher aus Frankreich werden erwartet. Drei Tage voll unbeschwerter Freundschaft stehen an.

In Ebermannstadt lebende Kinder aus acht verschiedenen Nationen begrüßen am Samstag um 19 Uhr die Gäste in ihrer Muttersprache. Wie bei der großen Olympiade zieht die griechische Fahne traditionell als erste in das schönste „Stadion“ der Welt, den Marktplatz, die gute Stube von Ebermannstadt, ein. Und ein Sportler überbringt das olympische Feuer, das Jonathan Garot, Sohn einer Ebermannstädterin und eines Franzosen entzünden wird. Die Natinalhymnen spielen Chant’Harmonie und die Blaskapelle Niedermirsberg gemeinsam. Die französische Jugend ist nach dem gemeinsamen Abendessen noch zur Eröffnungsparty des Jugendtreffs eingeladen. Am Abend der Jugend am Sonntag werden sich dann alte Bekannte treffen. Obligatorisch natürlich der Auftritt von Los Chicolores, die schon 2000 in Ebermannstadt und 2002 in Chantonnay die Jugend in Stimmung brachte.

Ein Höhepunkt wird am Sonntagabend sicher die Ehrung von Michel Froger, dem ersten Partnerschaftspräsidenten werden. Er wird von Bürgermeister Kraus mit dem Ehrenwappen ausgezeichnet. 1971 gründete Froger das Partnerschaftskomitee in Chantonnay. 1974 rief er die erste Miniolympiade ins Leben.

Am Pfingstmontag startet um 15 Uhr das bunte Treiben der humoristischen Spiele. Höhepunkt ist das Prominentenspiel Carneval in Venedig mit den Bürgermeistern. Der Abschied (der Montag oder Dienstag erfolgt) ist kein Abschied. In zwei Jahren kommen die Ebermannstädter wieder nach Chantonnay.

Ohne den engagierten Einsatz und die Begeisterung vieler Ehrenamtlicher, (Katja Metschnabl mit dem Partnerschaftskomitee; Michael Krug und die Mannschaft von der Feuerwehr; Richard Beck und sein Team vom TSV und nicht zuletzt Bernhard Lies von der Stadtverwaltung) wäre dieses Unternehmen nicht zu schultern gewesen. Motivation für dieses Tun sind neben einer persönlichen Begeisterung natürlich auch der politische Wille und die europäische Weitsicht des Bürgermeisters und seines Stadtrats.

Sieger der Miniolympiade, so die beiden Sprecher des Partnerschaftskomitees, Hanni Kraus und Reinhold Wick, sollen Völkerverständigung und persönliche Freundschaft sein.


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