Schon die Kirchgänger, die den Festgottesdienst in der St. Nikolauskirche besuchten, wurden auf dem Kirchenvorplatz von den „Effeltricher Musikanten“ mit Blasmusikklängen empfangen. Diese Musikanten gestalteten zusammen mit den „Effeltricher Sängern“ auch den von Stadtpfarrer Hans Hübner zelebrierten Gottesdienst. Der Seelsorger würdigte die Arbeit für die Heimat und Schöpfung, die der FSV seit hundert Jahren leiste. In seiner Predigt stellte er den Bezug zwischen der irdischen Heimat, mit der wir verantwortungsvoll umgehen sollen (wofür unter anderem der FSV stehe) und der himmlischen Heimat, die letztes Ziel aller Gläubigen ist, her.
Nach dem Gottesdienst wurden die Gläubigen mit Musik zum Marktplatz geleitet, wo es einen musikalischen Frühschoppen gab. Hier begrüßte der Vorsitzende des Arbeitskreises Volksmusik im Fränkische-Schweiz-Hauptverein, Eberhard Hofmann, der ganztägig die Moderation übernommen hatte, die zahlreichen Gäste.
Musikalisch wechselten sich „D’ Wiesenttaler“ aus Muggendorf mit den Effeltricher Musikanten ab. Weiter ging es ab 14.30 Uhr vor mehr als 150 Besuchern mit der „Brandbachtaler Saitenmusik“, den „Frankenauern“, der „Saitenmusik Trubachtal“ und dem „Thuisbrunner Dreig’sang“ im Cafe Bellini und in den Gärten und Plätzen rund um das Seniorenheim, bevor ab 16.30 Uhr bis zum Abend die „Affalterthaler Rathausmusik“ im Biergarten zur Post den überaus gelungenen Tag beschloss.
Dr. Hans Weisel, Vorsitzender des Jubelvereins, verabschiedete seine Gäste, wobei er seine Freude über den gelungenen Tag und das gesamte erfolgreiche Festprogramm zum Ausdruck brachte.
Den Abschluss der Festveranstaltungen des FSV Ebermannstadt bildet am Pfingstsonntag, 30. Mai, die Radwanderung nach Schlüsselau zur Grablege der „Schlüsselberger“, die ja sehr eng mit der Geschichte Ebermannstadts verbunden waren.
HV