„Entlang dieser Wander-und Mountainbikeroute werden 22 Einzelprojekte wie Perlen an einer Kette aufgereiht“, erläutert der Vorsitzende der „Leader+“-Arbeitsgruppe, Landrat Reinhardt Glauber in der jüngsten Mitgliederversammlung. Dem Bericht von Projektmanager Toni Eckert zufolge seien drei Einzelmaßnahmen bereits abgeschlossen.
Dazu zählen das Trachtenmuseum in Forchheim, das stadtgeschichtliche Museum sowie der museumspädagogische Raum, beides ebenfalls in der Forchheimer Kaiserpfalz. Genehmigt, aber noch nicht begonnen wurde der „Burgstall Ebermannstadt“. Hier müsse man den Beginn der Frostperiode abwarten, um die notwendigen Arbeiten entsprechend schonend durchführen zu können.
Förderanträge wurden für Kulturgeschichtliche Wanderwege Kunreuth, die Anschaffung von Obstdarrenschränken, einen mobilen Theater- und Konzertaufbau sowie den Wanderweg „Kulturerlebnis Fränkische Schweiz“ gestellt. Unmittelbar vor der Beantragung stehen die Wiederinstandsetzung von Bewässerungsanlagen in der „Zweng“, die Mountainbikestrecke „Kulturerlebnis Fränkische Schweiz“, der „Brunnweg“ bei Engelhardsberg, ein „Frühkeltisches Denkmal Ehrenbürg“ und die „Kulturelle Inwertsetzung der St. Gereonskapelle“ in Forchheim.
Die „Burgenkundliche Sonderausstellung Hundshaupten“, die Generalsanierung des Kreativzentrums Morschreuth, die Aufrüstung des Innenhofes der Kaiserpfalz, eine Kulturscheune Hundshaupten, das Wallfahrtsmuseum in Gößweinstein, ein Wander- und Radweg rund ums Walberla sowie die Errichtung eines archäologischen Parks auf der Ruine Neideck, die Restaurierungsmaßnahmen auf der Burg Streitberg und das Obstbaumuseum in Wannbach befinden sich derzeit im Stadium der vorbereitenden Planung.
Wie Landrat Reinhardt Glauber ausführte, sei das „Kulturerlebnis Fränkische Schweiz“ ein bedeutendes Projekt für die gesamte Region. Dabei verwies er auf die „erhebliche Förderung“ von teilweise bis zu 90 Prozent durch die Europäische Union. Hinsichtlich der geplanten Mountainbike-Strecke werde vieles polarisiert. Man müsse das Ganze relativieren und kanalisieren und noch mehr miteinander reden.
„Wir wollen Familien- und Sportradler“, so Glauber. Hierbei müsse man das Eine tun und dürfe dabei das Andere nicht lassen. Die Fränkische Schweiz sei auf dem besten Weg, eine Sportregion zu werden. Dies sei für das Urlaubsgebiet wichtig, um touristisch nicht abgehängt zu werden.
hl