Ab September 2005 werden an der SeniVita Fachoberschule eine Klasse im Sozialzweig und eine Klasse im Wirtschaftszweig mit je ca. 30 Schulplätzen gebildet. Die fachpraktische Ausbildung in der 11. Klasse wird zum Teil über Praktikumsplätze der SeniVita Unternehmensgruppe und ihrer Kooperationspartner sicher gestellt.
Eine spätere berufliche Weiterentwicklung bei SeniVita ist grundsätzlich möglich, heißt es weiter; Gespräche über eine Zusammenarbeit mit der Evangelischen Fachhochschule Nürnberg unter Beteiligung der SeniVita-Stiftung wurden erfolgreich geführt.
Die Erweiterung sei ein mutiger Schritt, sagt der Leiter des Beruflichen Schulzentrums in Forchheim, Joachim Meier. „Wir betrachten diese Erweiterung jedoch mit gemischten Gefühlen“, sagt Meier. „Hatten wir im letzten Jahr noch gehofft, selbst den sozialen Zweig angliedern und damit die Schülerzahl auf rund 300 steigern zu können, müssen wir jetzt mit rückläufigen Schülerzahlen rechnen.“
Zu Beginn des Schuljahres hätten sich 22 Schüler an der FOS in Ebermannstadt angemeldet. Das seien rund 25 Prozent der Schüler aus dem Landkreis, die den sozialen Zweig an einer FOS besuchen. In ähnlicher Größenordnung würden sich die Anmeldezahlen im Wirtschaftszweig bewegen. Damit seit der Bestand der Fachoberschule Forchheim nicht gefährdet. Allerdings sei die Weiterentwicklung der FOS Forchheim „zunächst gestoppt und eine stetige und vor allem nachhaltige Schulentwicklung im beruflichen Schulwesen auf kommunaler Ebene blockiert.“