Fundgegenstände zur Finanzierung versteigern

Bürgermeister Kraus als Auktionator im Einsatz

Ebermannstadt. Völlig ungewohnt für die Ebermannstädter hat es doch diesmal, ganz gegen die bisherigen Gepflogenheiten, beim Altstadtfest geregnet. So auch bei der großen Fundgegenstände-Versteigerung durch Bürgermeister Franz Josef Kraus auf dem Marktplatz.

Trotzdem kam eine große Zahl Kaufwilliger, angetan mit Regenschirm und Geldbeutel, um einige feilgebotene Waren zu erwerben. Wie ein berufsmäßiger Auktionator stand der Bürgermeister auf der Bühne und bot die gefundenen Waren an, um auch auf diesem Weg seinem Stadtsäckel einige Euros zuzuführen. Und er verstand es tatsächlich, alle Gegenstände an den Mann, beziehungsweise die Frau zu bringen.

Ob Fahrräder, Bekleidungsstücke, Armbanduhren, Geschirr oder Musikinstrumente und natürlich Regenschirme, um nur Einiges aus dem reichhaltigen Angebot zu nennen, alles fand einen Käufer. Immer wieder erklang der Ruf „zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten.“

Etliche „Standuhren“

Auch wenn er manche Armbanduhr – von der er nicht ganz sicher war, ob sie ihren Dienst auch wirklich noch tut – kurzerhand zur „Standuhr“ erklärte. Auf jeden Fall war diese Versteigerung eine Bereicherung für das Ebermannstädter Altstadtfest und wird sicher im nächsten Jahr eine Fortsetzung haben.

HV


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