Notwendig ist eine schnelle Hilfe, die noch vor der Regenzeit dort ankommt. Kurz entschlossen veranstalteten alle Musik- und Gesangsgruppen der Schule ein Benefiz-Jazzkonzert. Singen und musizieren aus purer Freude für einen guten Zweck, hieß die Parole.
Und so erklärten sich Schulleitung, Kollegium und Schüler bereit, mitzumachen. Ganz ohne Programm und improvisiert gestalteten die Big-Bands der Unter- und Oberstufe unter Leitung von Achim Weigel, der Schulchor der Oberstufe, verstärkt durch Mitglieder des Kollegiums und des Sekretariats unter Erwin Horn; die Jazz-Comboband unter Thomas Schwaida und die Solistinnen Romina Meißner und Julia Rupprecht einen Jazzabend, der die zahlreichen Zuhörer hellauf begeisterte.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Magdalena Matuszynski, die immer wieder nachfragen musste, was denn nun auf dem Programm steht. Selbst die Akteure bekamen oft erst am Ende eines Musikstückes vom Dirigenten den Hinweis, was sie als nächstes spielen sollten.
Vielleicht war es diese ungezwungene Art und Weise des Konzerts, dass jeder Beitrag so hervorragend dargeboten wurde, dass immer wieder spontaner Beifall aufbrandete. An diesem gelungenen Abend haben die meisten Besucher überzeugend bemerkt, dass Schule nicht nur Wissensvermittlung ist. Nein, hier merkte man, dass Schulleitung, Lehrer und Schüler einer Schule über den vorgegebenen Stundenplan hinaus bereit sind, sich für wichtige Ziele einzusetzen.
Ferner bewiesen Schüler und Lehrer, dass ihnen die Not in vielen Teilen der Welt nicht egal ist, und sie bereit sind, soweit es in ihrer Macht steht, zu helfen. Sie haben die Flüchtlingskindern im Sudan nicht vergessen.
HV