Mehr Personal für den Hort

Zahl der Kindergarten-Kinder ist weiterhin rückläufig

Ebermannstadt. Die Talsohle, was den Geburtenrückgang in Ebermannstadt anbelangt, scheint durchschritten. Immerhin wurden heuer wieder 59 Kinder neu für die Kindergärten angemeldet. Im letzten Jahr gab es den Minusrekord von nur 48 Kindern.

Die Gesamtzahl der Kinder, die einen Kindergarten besuchen, ist indes weiter rückläufig Der Höchststand von 243 Kindern ist lange her. Besuchten vor zwei Jahren noch 195 Kinder einen Kindergarten, fiel diese Zahl letztes Jahr auf 174 und heuer sind es gerade mal 167.

Dennoch gab sich Bürgermeister Franz Josef Kraus optimistisch. Die wieder angestiegene Zahl von Neuanmeldungen lasse hoffen. Insgesamt, so der Bürgermeister, stünden in Ebermannstadt inklusive integrativem Kindergarten 215 Plätze zur Verfügung.

Im Kinderhort werden derzeit 25 Kinder betreut. Der Personalbedarf dafür wurde dem neu ausgearbeiteten pädagogischen Konzept angepasst und erhöht. Statt anderthalb Kräften stehen künftig zwei Vollzeitkräfte zur Verfügung. Neben der Hortleiterin wird die zweite pädagogische Fachkraft künftig 35 statt bisher 19 Stunden im Einsatz sein. Die Mehrkosten von gut 4000 Euro wurden vom Haupt- und Kulturausschuss gebilligt.

Mit Nachdruck verfolgt werden soll laut Kraus das Konzept für die Ganztagsbetreuung der Kinder an den Schulen. Noch heuer soll die Planung der Regierung vorgelegt werden, zumal dafür hohe Zuschüsse in Aussicht gestellt wurden.

Undichte Volksschule

Für den Bereich der Volksschule fand gestern ein Gespräch mit Schulleiter Eberhard Krieger, dem beteiligten Architekten und Bürgermeister Kraus statt. Thema war dabei auch das undichte Schuldach. Das Problem: Ähnlich wie beim Karst in der Fränkischen Schweiz kommt auch beim undichten Flachdach des Schulhauses das Wasser nicht an der Stelle heraus, an der es oben eindringt. Das erschwert die Suche nach dem Leck. Die Hoffnungen ruhen daher auf der Gesamtsanierung, die voraussichtlich aber nicht vor 2006 in Angriff genommen werden kann. Wo es tropft, werden so lange Eimer aufgestellt.

Besonders nass rein geht es in den Musiksaal. Gesundheitliche Gefährdungen, etwa durch Schimmelbildung, schließt der Schulleiter nach entsprechenden Untersuchungen allerdings aus. Auf die Rutschgefahr durch die Pfützen auf den Gängen würden die Kinder durch die Lehrkräfte hingewiesen.

JH


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