Angst und Mut öffnen den Schatz

Filmarbeiten beginnen – Empfang für das Team

Fränkische Schweiz. Weil er die Fränkische Schweiz aus seiner Jugendzeit kennt, war es für Christian Zübert eine Inspiration, sein Drehbuch „Der Schatz vom weißen Falken“ hier zu verfilmen. Jetzt, zu Beginn der Dreharbeiten, gab es für das Produktionsteam einen Empfang im Rathaus von Wiesenttal. Der 30-jährige gebürtige Franke und bekannte Drehbuchautor Christian Zübert führt selbst Regie, zu den Produzenten gehört Sönke Wortmann, der mit seinem (preisgekrönten) Film „Das Wunder von Bern“ ein großes Echo ausgelöst hat.

Die Handlung des Abenteuerfilms-Films beginnt in Heroldsbach im Sommer 1981. Der 12-jährige Jan wird mit seinen Eltern aus einem kleinen Dorf wegziehen. Nur noch wenige Wochen, die er mit seinen besten Freunden Stevie und Basti verbringen kann. Um seinen Abschied möglichst ehrenvoll zu gestalten, und der verfeindeten Altortbande noch eines auszuwischen, wagen die drei Freunde die gefährlichste Mutprobe im Dorf: Sie brechen in die berüchtigte, halb verfallene Kattlervilla ein. Dort finden sie in einem Versteck ein alte, verschlüsselte Schatzkarte. Sie stammt von den „Weißen Falken“, einer im Dorf legendären Kinderbande aus den 70er Jahren.

Jan findet nicht nur den Schlüssel zum Code, sondern erfährt auch, dass Anführer Peter nach dem Auseinandergehen der „Weißen Falken“ auf mysteriöse Weise verschwunden ist. Eine Karte weist den Weg zu einer unerforschten Höhle. Dort soll der Schatz der „Weißen Falken“ liegen.

Beflügelt von dem Wunsch, etwas Besonderes zu leisten, ziehen sie durch unbekannte Wälder, machen Lagerfeuer unter den Sternen und setzen Fischteiche unter Strom. Sie lernen viel über sich selbst und ihr Mut und ihre Freundschaft werden auf die Probe gestellt. Am Ende müssen sie ihre schlimmsten Ängste überwinden und in eine unbekannte Höhle hinabsteigen, wo sie Peter Laux und seinem Geheimnis gegenüberstehen.

Oswaldhöhle, Neideck, Druidenhain, Walberla

Ideale Drehorte für den Kinder-und Jugendfilm, so Regisseur Christian Zübert, seien die „Oswaldhöhle“, der „Druidenhain“, die „Neideck“ und das „Walberla“. Hauptdarsteller sind sechs Kinder, die aus ganz Deutschland stammen. Vier von ihnen haben schon in Filmen mitgewirkt.

Auf Einladung von Bürgermeister Helmut Taut trugen sich der Regisseur und die beiden Produzenten Tom Spieß und Sönke Wortmann in das Gästebuch des Marktes Wiesenttal ein. Im Rathaus des Marktes ist auch das Film-Produktionsbüro untergebracht.

Von den Produzenten erfuhren die Bürgermeister Helmut Taut, Gerhard Kraus und Hans Rupprecht, dass die demnächst beginnenden Dreharbeiten bis zum 3. Oktober dauern werden.

Der Film mit seinen Produktionskosten in Höhe von 3,7 Millionen Euro wird im kommenden Jahr in die Kinos kommen, wobei die erste oder zweite Vorführung in Forchheim sein wird.

Paul Pöhlmann


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