Weit über 500 Zuschauer begeisterten sich im Sportzentrum an den Spielen, die zum Motto „Vive le carnaval“ ohne den Anspruch ernsthaften Siegens aufgeführt wurden.
Beklagenswert war der kurzfristige Ausfall von Katja Metschnabel, die als Vorsitzende des Freundeskreis Städtepartnerschaft die Spielformen erdacht hatte, bedauernswert, dass Stadtoberhaupt Franz Josef Kraus krankheitsbedingt, und sein Kollege Gerard Villette – verletzt beim Promifußball – nicht eingreifen konnten. Zumindest nass hätte sie wohl jeder gern gesehen. Aber es war gar keine Zeit zum Nachdenken, denn schon stürmten die Flaschen mit dem „Primeur 2004“ und der gallische Hahn die Bahn, im Gefolge die Trommeltruppe „Sambando“ sowie die Akteure.
Nach der Überwindung eines Hindernis-Parcours waren bei „Carneval in Rio“ Faschingswagen zu dekorieren. „Pink Panther“ war danach das Thema einer Einlage der Kinderturnabteilung. Einen Reißigbesen zwischen den Beinen, hatten die Gruppen bei der „Baseler Fasenacht“ einige Probleme, ihre Wassereimer an die Kübelspritze zu bringen – nass wurden beim Spiel der Feuerwehr alle.
Dunkle Wolken zogen auf, als beim „Weiberfasching“ der „Mixed Generation“ fleißige „Krawattensammler“ im Publikum unterwegs waren. Die Franzosenmannschaft meldete danach über 30 „Abgeschnittene“, die Ebser nur 29.
Eindrucksvoll demonstrierten anschließend die Karatekas aus Chantonnay ihre Kampfkunst ohne Waffen. Wieder unentschieden endete das Tauziehen. Sieben Tennisbälle mehr als ihre Kontrahenten, brachten die TSV-Tennis-Cracks ins Ziel.
Mit großem Verkleidungsaufwand einher ging schließlich das „Promispiel“ im „Carneval von Venedig“. Nach seinem „Spätstart“ kam Dritter Bürgermeister Ernst Schmeußer erst ins Ziel, als Chantonnay schon feierte. Klar war das Remis, als im letzten Spiel der „Chinesische Drache“ aus Chantonnay den Ebermannstädter am Schwanz packte.
Bei der Musik von „Blech-Mix“ überreichte Zweiter Bürgermeister Alfons Dorn in der Reithalle den Erinnerungspokal an Gerard Villette. Der bedankte sich für die gezeigte Gastfreundschaft mit der gleichzeitigen Einladung nach Chantonnay für die 17. Miniolympiade in zwei Jahren. Den gefeierten Schlusspunkt der Begegnung setzten dann die Gardemädels des Elferrats.
MAO