Diesmal gibt es Meistermeriten

Fränkische Schweiz-Marathon ermittelt bayerische Champions

FRÄNKISCHE SCHWEIZ/Ebermannstadt. Bei der vierten Auflage des Fränkische Schweiz-Marathons werden heuer erstmals die bayerischen Marathonmeisterschaften durchgeführt. Deswegen rechnen die Veranstalter am 14. September mit der bayerischen Marathon- und Skaterelite.

In wenigen Wochen wird es wieder einen Massenauflauf an Sportlern und Zuschauern und ein großes Angebot an begleitenden Veranstaltungen geben. Mit rund 2000 Sportler und 30 000 Besuchern rechnen die Organisatoren auch heuer wieder. Start des einmalig imposanten Landschaftslaufes ist um 8.45 (Skater), beziehungsweise 9 Uhr für die Läufer in Ebermannstadt an der B 470, die an diesem Tag (autofreier Sonntag) großräumig abgesperrt ist.

Die 42,195 Kilometer lange Strecke durch die zentrale Tallandschaft der Fränkischen Schweiz führt auf der B 470 über Muggendorf und Streitberg bis zur Sachsenmühle. Hier wenden die Sportler (auf der Brücke) und laufen (bzw. skaten) die gleiche Strecke zurück nach Ebermannstadt und weiter nach Forchheim zum Paradeplatz (Zieleinlauf).

Erstmals werden mit dem Lauf die Bayerischen Marathon-Meisterschaften stattfinden und die bayerischen Inline-Speedskating-Meisterschaften mit einem Lauf zur Wertung des Bayerischen Inline-Cups. Zudem gibt es für die Marathonis einen Staffellauf, Wechselstation nach 26 Kilometer ist Ebermannstadt.

Feste entlang der Strecke

Neben der Start- und Zielmoderation werden in Streitberg und an der Wende professionell aufgearbeitete Informationen an die Sportler gegeben. Entlang der Strecke sorgen zahlreiche Straßenfeste für Kurzweil und für eine „grandiose Stimmung“. Die Broschüre mit den Veranstaltungen entlang der Strecke liegt in einigen Tagen vor. Die Veranstaltungen und weitere Infos zum Marathon (auch die Anmeldung zum Lauf) sind im Internet unter www.fs-marathon.de abrufbar. „Es war ein Lauf 2002, an den ich mich gerne zurück erinnere“, meinte „Testläufer“ Rolf Müller (52) aus Hanau. „Ein Lauf zum Weitersagen, der weite Weg hat sich allemal gelohnt“ ergänzte Stefan Noack, der für eine große deutsche Laufzeitschrift ebenfalls den Fränkische Schweiz-Marathon mitmachte, anerkennend. Zwei Teilnehmerstimmen, die stellvertretend für viele weitere lobende Worte über den Landschaftsmarathon der Fränkischen Schweiz stehen.

Sieger des Marathons 2002 wurde Sascha Burkhardt aus Pretzfeld mit 2:30:20 Stunden (Streckenrekord). Er war damit nur rund 14 Minuten langsamer als Martin Beckmann aus Echterdingen, der beim Berlin-Marathon im letzten Jahr als Deutscher Meister durchs Ziel lief. Bei den Frauen siegte die Hersbruckerin Maria Bak mit 2:47:49 Stunden, ebenfalls ein Streckenrekord. Bemerkenswerte Leistungen, wenn man bedenkt, dass alle Marathonis rund 60 Höhenmeter überwinden müssen, ehe sie das Ziel erreichen.


© FT 2003 - Der Inhalt der Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Die Nachrichten sind nur für die persönliche Information bestimmt. Jede weitergehende Verwendung, insbesondere die Speicherung in Datenbanken, Veröffentlichung, Vervielfältigung und jede Form von gewerblicher Nutzung sowie der Weitergabe an Dritte - auch in Teilen oder in überarbeiteter Form - ohne Zustimmung des FT sind untersagt.