In der Solar-Bundesliga, so Bürgermeister Kraus, seien rund 600 Ortschaften aus ganz Deutschland gemeldet. Organisiert wird sie von der Solarthemen-Redaktion in Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelthilfe e.V.. Gewertet wird die Fläche der Solardächer. Pro Quadratdezimeter (0,01 Quadratmeter) ergibt einen Punkt.
Ebermannstadt belegt mit einer Solarfläche von 0,2813 Quadratmetern pro Einwohner – das sind 850,61 Quadratmeter Sonnenkollektoren – im Vergleich mit anderen Kommunen einen Spitzenplatz. Bad Staffelstein etwa rangiert auf Platz 147, Erlangen auf Platz 183 und München auf Platz 233. Rang 280 belegt Fürth und Würzburg liegt weitere neun Plätze dahinter.
Angeführt wird wird die Solar-Bundesliga vom 897 Einwohner zählenden Schalkham (Kreis Landshut) und vom kaum größeren Windberg (Landkreis Straubing-Bogen), das 1014 Einwohner hat. Beim Bundesliga Spitzenreiter wurden 1,2114 Quadratmeter Kollektorfläche pro Einwohner gezählt und in Windberg waren es 0,62 Quadratmeter pro Einwohner.
In Ebermannstadt wurde durch die Förderung der regenerativen Energie ein Investitionsvolumen von 1,5 Millionen Euro ausgelöst, informierte Bürgermeister Kraus. Die Stadt steuerte als Förderung immerhin 283 656 Euro und 17 Cents bei.
Und Ebermannstadt könnte in der Solar-Bundesliga noch weiter vorne stehen. Photovoltaikanlagen wurden bislang nicht gemeldet. Dabei ergeben drei Watt aus einer Photovoltaikanlage pro Einwohner ebenfalls einen Punkt.
Deshalb überlegt man nun, ob nicht im Zusammenhang mit der Renovierung der Volksschule die Errichtung einer Photovoltaikanlage Sinn macht. Entscheidend sei hier aber die Wirtschaftlichkeit.
Josef Hofbauer