Diese Erweiterungsmaßnahmen, deren Kosten sich auf über zwei Millionen € beziffern, umfassen im mechanischen Teil unter anderem den Ausbau des Grobrechens und die Neuinstallation eines Feinrechens mit Rechengutwaschanlage, im biologischen Teil die Errichtung eines weiteren Belebungsbeckens, die Auswechslung der Belüftung im Nitrifikationsbecken und die Installation von drei Drehkolbengebläsen im Pumpwerk. Natürlich sind noch viele kleinere Maßnahmen, Erneuerungen und Ergänzungen nötig.
Der Bauentwurf der Kläranlage basiert auf den Bemessungsrichtlinien der Wasseraufsichtsbehörde sowie auf Erfahrungen in der Abwasserreinigung und berücksichtigt bewährte sowie neue Erkenntnisse in der Verfahrenstechnik. Bei ordnungsgemäßem Betrieb kann nach Beendigung der Modernisierungsmaßnahmen davon ausgegangen werden, dass bei einem neuen Gesamtvolumen von 3800 Kubikmetern die verlangte Wasserablaufgüte erreicht wird.
Dies setzt allerdings voraus, dass die angesetzten Belastungen vor allem seitens der Gewerbebetriebe, nicht überschritten werden.
HV