Mit der Ansiedlung dieses Betriebes auf Wiesenttaler Flur hatte sich der dortige Gemeinderat bereits mehrfach befasst. Eine Ansiedlung im Streitberger Gewerbegebiet wurde jedoch abgelehnt, weil der Betrieb zu lärmintensiv sei. Das sei den Anwohnern nicht zuzumuten. Als Alternativstandort wurde nun ein Platz auf Wiesenttaler Hoheitsgebiet zwischen Niederfellendorf und Rothenbühl ins Auge gefasst.
Der Bauausschuss Ebermannstadt zeigte sich davon allerdings überhaupt nicht begeistert. Sie verweisen darauf, dass der vorgesehene Standort mitten in der Hochwasser-Abflusszone der Wiesent liegt, auf der nichts gelagert werden dürfe. Abgesehen von der Hochwasser-Schutzzone, sei der Ort als FFH-Gebiet (Flora-Fauna Habitat) besonders schutzwürdig und überdies sei nicht einmal die Zufahrt gesichert.
Das ist nichts anderes an das Floriansprinzip, ärgerten sich die Mitglieder des Bauausschusses. Sie beschlossen, alles zu tun, damit der Bau des Biomasse-Hofes an dieser Stelle verhindert wird.
Unterstützung erhalten die Stadträte in dieser Angelegenheit von der Naturschutzbehörde am Landratsamt. Auch dort ist man der Auffassung, dass der vorgesehene Standort mitten im Wiesenttal , nur wenige Meter dem dem Fluss völlig ungeeignet ist.
JH