Erfreut wurde deshalb der Vorschlag der Geschäftsleute aufgenommen, entweder hundert Euro pro Betrieb für die Weihnachtsbeleuchtung zu entrichten oder den Fremdenverkehrsbeitrag um 12,5 Prozent zu erhöhen, so dass die Fremdkosten der Stadt bei der Weihnachtsbeleuchtung von 6 000 Euro ausgeglichen werden.
Wie Bürgermeister Franz Josef Kraus informierte, stehe der Baubeginn des Einkaufszentrums am Oberen Tor bevor. Die Eröffnung eines Getränke, Bekleidungs- und Drogeriemarktes sei bereits für Frühjahr 2004 geplant.
Nicht anfreunden konnten sich die meisten Anwesenden mit einem möglichen „Winterparken“ auf dem Marktplatz. Gesprächsbereitschaft signalisiserte die CSU für ein Parken in den Seitenstraßen. Dafür soll das Anwohnerparken von 17 bis 8 beschränkt werden.
Um Initiativen der Ebermannstadter Geschäftsleute zu fördern, erklärte sich Bürgermeister Franz Josef Kraus bereit, zwei Mal jährlich entsprechende Veranstaltungen abzuhalten. Positiv aufgenommen wurde die Aktion „kostenloses Parken“. So erhalten Kunden, wenn sie für mindestens zehn Euro eingekauft haben, einen Parktaler, mit dem 30 Minuten kostenlos geparkt werden kann. Die Aktion, bereits vor zwei Jahren durch den Vorsitzenden der Werbegemeinschaft, Christian Schlee, initiiert, wird nun auf Betreiben des Bürgermeisters wieder belebt.
Mit Unverständnis reagierte die CSU auf einen Pressebericht über die Sitzung des Marktgemeinderates Gößweinstein, der einen Zuschuss für die 460.000 Euro teure Friedhofsmauersanierung in Moggast abgelehnt hat. Wenn schon der Markt Gößweinstein nicht in der Lage sei, anteilige Kosten für seine Morschreuther Bürger im Moggaster Friedhof zu übernehmen, so erwartet die CSU Ebermannstadt nun, dass die Morschreuther Eigenleistungen in entsprechender Höhe am Moggaster Friedhof erbringen. Ansonsten sei auch der Ebermannstadter Zuschuss in Frage gestellt, drohte die CSU.
Der Bitte von Josef Wagner, den Bahnübergang bei Gasseldorf zu richten, soll entsprochen werden. Von der Dampfbahn Fränkische Schweiz (DFS) erwartet die CSU deshalb Vorschläge. Lob erhielt der Verein, weil er in Eigenregie die Restaurierung des gesamten Bahnhofgebäudes betreibt. Nach der Restaurierung wird die Wartehalle geschlossen und steht nur noch an Betriebstagen der Allgemeinheit zur Verfügung.
Dass der Stadtrat von Ebermannstadt mit seiner Initiative, den Gelben Sack landkreisweit einzuführen, richtig lag, bestätigte sich bei einer Informationsfahrt in den Landkreis Nürnberger Land. Dort gibt es das „Ebermannstadter Modell“, allerdings mit einer Ausnahme. Statt der Bündelsammlung des Papieres stehen dort Papiertonnen zur Verfügung.
Für 25. Februar ist eine Fahrt nach Passau zum Politischen Aschermittwoch geplant. Außerdem soll am 24. September 2004 auf Einladung von MdL Eduard Nöth der Landtag besichtigt werden. Danach geht’s zum Oktoberfest.