Für die Wahlen am 21. September stünden Eduard Nöth und Peter Eismann als Landtags- sowie Hans Kotschenreuther und Oberbürgermeister Franz Stumpf als Bezirkstagskandidaten zur Verfügung.
Als positiv werteten die Anwesenden, dass sich alle an der Landtags- und Bezirkstagswahl teilnehmenden Parteien freiwillig auf höchstens zehn Plakatständer in Ebermannstadt beschränkt haben. Der Innenstadtbereich bleibt so ganz von einer entsprechenden Wahlwerbung frei.
Höhepunkt der Wahlveranstaltungen im Landkreis Forchheim aus Sicht der CSU ist der Besuch der Kultusministerin Monika Hohlmeier am Dienstag, 19. August , um 19 Uhr auf dem Marktplatz Ebermannstadt, wodurch das Altstadtfest quasi um einen Tag verlängert wird. Monika Hohlmeier löst damit auch das Versprechen ein, nach Ebermannstadt zu kommen, nachdem sie im letzten Jahr wegen einer Erkrankung absagen musste.
Bis Ende Juli soll die Öffentlichkeit durch die Parteizeitung „EBS - aktuell" über die Stadtpolitik informiert werden. Die Belastung durch die B 470, die Errichtung einer Dreifachturnhalle mit Mehrzwecknutzung, die Sanierung der Volksschule, das weitere Vorgehen bei den Altstadtsanierungsmaßnahmen in den Seitengassen, aber auch Dorferneuerungsmaßnahmen in Moggast und Wolkenstein sollen thematisiert werden.
Mit Freude blicke Ebermannstadt auch auf 100 Jahre Stromversorgung zurück. Die Vorbereitungen für eine Festveranstaltung Ende September und einen Tag der offenen Tür liefen bereits. Ebenso werde die Verleihung der Bürgermedaille und der Abschluss der Baumaßnahmen am Bahnhof Ebermannstadt thematisiert. Die Baugebiete Judenäcker und Oberes Tor werden ebenso vorgestellt wie das Ebermannstadter Modell des „gelben Sackes".
Dass nach zwölf Jahren endlich der vom Stadtrat geforderte runde Tisch in Sachen Verkehrszunahme auf der B 470 zustande kommt, wurde positiv vermerkt. Eine intelligente Lösung seitens der Fachbehörden wird gesucht.
Einer Leitbilddiskussion mit einem auswärtigen Moderator stehe die CSU positiv gegenüber. Viele Anwesende erklärten sich spontan bereit, an dieser Diskussion mitzuwirken, um Ebermannstadt weiter nach vorne zu bringen.
Kritisiert wurde die ständige Müllhalde auf dem Parkplatz im Ramstertal. Das Straßenbauamt soll gebeten werden, Abhilfe zu schaffen. Ein weiterer Kritikpunkt war die Eingangsgestaltung beim Friedhof Ebermannstadt. Die bereits vor längerer Zeit beschlossenen Fahrradständer und Ruhebänke fehlten immer noch.
Positiv wurde vermerkt, dass mit dem Einkaufszentrum östlich von Ebermannstadt mit Getränke-, Drogerie- und Textilmarkt – mit dem Bau soll in Kürze begonnen werden – ein öffentliches WC gebaut wird. Dies sei ideal für ankommende Stadtbesucher.
Als erfreulich werteten die Anwesenden die Tatsache, dass die Stadt die Stelle eines(r) hauptamtlichen Jugendpfleger(in)s zum 1. September neu besetzt, um für die Jugendlichem im bis dahin hoffentlich fertiggestellten Jugendtreff einen Ansprechpartner bieten zu können.
Josef Wagner appellierte an die Eigentümer in der Hauptstraße, den Blumenschmuck nicht zu vernachlässigen. Gerade dieser mache neben dem hervorragend gestalteten Marktplatz und der Hauptstraße den Reiz von Ebermannstadt aus.
eB