Bei der gut besuchten Feier im Festsaal der Klinik würdigte der Altlandrat besonders den Initiator, Gründungsvorsitzenden Reinhold Bertram. Lob zollte er auch der Nachfolgerin Anneliese Schneider-Bauer, unter deren Führung die Marke von 250 Mitgliedern überschritten wurde.
Vorsitzender Ammon erinnerte in seiner Festrede an den satzungsgemäßen Auftrag der Fördergesellschaft „...insbesondere die Akzeptanz der Klinik Fränkische Schweiz zu fördern und die Qualität der medizinischen Leistungen weiter zu verbessern”.
Dem sei nichts hinzuzufügen, konstatierte der Altlandrat. Dennoch merkte er an, dass sich Arzt, Pfleger/in oder sonstiger Mitarbeiter der Klinik bewusst machen müsse, dass es hier um das Wohl und Wehe von Menschen geht: Menschen, die gesund werden wollen.
In dieser Klinik müsse der Patient als Ganzes gesehen und behandelt werden, denn die Klinik Fränkische Schweiz sei ja schließlich eine Fachklinik für Innere Medizin und Geriatrie, und umfasse den ganzen Menschen. Die Klinik, um deren Wohlergehen sich der Förderkreis im Interesse der Patienten in einem Höchstmaße bemühe, habe einen guten Ruf zu verteidigen: Sie sei ein besonderes leistungsfähiges Krankenhaus mit menschlichem Antlitz.
Der Altlandrat begrüßt in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Fördergesellschaft die beabsichtigte Angliederung einer Altenpflegeeinrichtung mit 60 Pflegebetten. Dadurch werde ein medizinisch und pflegerisch notwendiges Angebot geschaffen, das die notwendige Daseinsvorsorge für ältere Menschen im Raum Ebermannstadt nachhaltig verbessere. Gleichzeitig würden aber auch Arbeitsplätze erhalten und zusätzlich neue geschaffen.
Im Rahmen der Festveranstaltung fand auch die Mitgliederversammlung statt. Schatzmeister Karl Motschiedler bekräftigte, dass die eingesammelten Gelder – Beiträge und Spenden sowie Erträge aus Festen – zu hundert Prozent für Anschaffungen in der Klinik verwendet werden. Herausragende Anschaffungen durch die Fördergesellschaft in den letzten Jahren waren ein Gastroskop, ein Gebäude für die Geriatrie, 20 Krankenbetten, ein VW Caravelle, ein Laufband, ein Beatmungsgerät und Ultraschallgeräte. Geleistet wurde bereits die erste Rate für „Intensivmonitoring".
Der Förderverein zählt gegenwärtig 300 Mitglieder. Otto Ammons nächstes Ziel ist es, die Mitgtliederzahl auf 350 zu steigern. Er appellierte an die Bevölkerung, durch einen Jahresbeitrag die Sache zu unterstützen. Ferner verwies er auf das schon traditionelle Klinikfest, das heuer am 27. Juli stattfindet.
Der Klinikkurier soll unter der redaktionellen Leitung von Rudolf Hochrein weiterhin vierteljährlich erscheinen. Die Schrift soll Bindeglied zwischen der Klinik und der Bevölkerung werden.
Franz Och