EBERMANNSTADT. Das Sommerfest der SeniVita-Fachschule für Altenpflege Ebermannstadt GmbH sei heuer von einem besonders freudigen Ereignis geprägt, so Schulleiter Tarjei Jörgensen. Die im Oktober 2000 im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus eröffnete Schule habe vor kurzem die Staatliche Anerkennung erhalten.
Horst Wiesent, geschäftsführender Gesellschafter von SeniVita ging in seinem Grußwort auf die Entstehungsgeschichte der jungen Pflegeschule ein. Aus der Verantwortung heraus, unsere Eltern, Großeltern und Urgroßeltern menschenwürdig zu Haus oder in Seniorenhäusern zu pflegen, sei im Februar 2000 die Idee geboren worden, eine eigene Altenpflegeschule in Ebermannstadt aufzubauen. Nach Abklärung der schulrechtlichen Voraussetzungen konnte im Oktober des gleichen Jahres eine erste Klasse mit 27 Schülerinnen und Schülern eröffnet werden. Im April 2001 begann eine weitere Klasse mit 19 Teilnehmern.
Von den insgesamt 41 Schüler/innen, die ihre Prüfung bestanden haben, wurden über die Hälfte in SeniVita-Seniorenhäusern eingestellt. Zur Zeit werden 64 Auszubildende in drei Klassen in der Ebermannstadter Altenpflegeschule unterrichtet. Im Herbst werde eine weitere Klasse mit 24 Teilnehmern eröffnet, so dass die Unternehmensgruppe SeniVita 88 Ausbildungsplätze zur Verfügung stellt.
Neben der Ausbildung dürfe auch nicht vergessen werden, dass SeniVita seit zwei Jahren auch ein Institut für berufliche Qualifizierung zur Weiterbildung anbietet. Horst Wiesent bedankte sich abschließend bei den Schüler/innen, dass sie die Altenpflegeschule angenommen haben und bei den Lehrkräften, die für die berufliche Bildung Verantwortung tragen.
Grußworte sprachen MdB Hartmut Koschyk, Vizelandrat Gregor Schmitt und Bürgermeister Franz-Josef Kraus. Nach einem Segensgebet von Pfarrer Hübner stimmten alle Anwesenden in den Lobgesang „Lobet und preiset ihr Völker den Herrn“ ein. Ein heiteres und unterhaltsames Programm gestalteten dann die Schüler/innen mit ihren Lehrkräften. Die Organisationsleitung hatten Teilnehmer des Kurses A 4 übernommen.
hl