Vorwärts in die Vergangenheit
Ebermannstadt. Nur zwei der insgesamt zwölf Mitglieder des Ebermannstadter Haupt- und Kulturausschusses fanden den „Keltenwall“ bei Burggaillenreuth und den „Burgstall“ hoch über Ebermannstadt in der Natur wieder. Beide kulturhistorische Zeugnisse sollen im Rahmen des „Leader plus“-Programmes der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und in ein Gesamtkonzept eingebunden werden. Die einzelnen Attraktionen sollen durch Rad- und Wanderwege oder Mountainbike-Strecken verbunden werden. Auch Parkplätze für Autofahrer sind vorgesehen.
Am Beispiel des etwa 80 mal 150 Meter großen Keltenwalles erläuterte der federführende Sachbearbeiter am Landratsamt, Toni Eckert, das Konzept. Es soll mit einem Kostenaufwand von 4,2 Millionen Euro – die Hälfte davon sind EU-Fördermittel – bis 2007 verwirklicht sein. Der Ebermannstadter Beitrag beschränkt sich nach ersten Schätzungen auf 110 000 Euro. Dies erschien den Ratsmitgliedern akzeptabel, so dass sie das Projekt befürworteten. Erste Verhandlungen mit dem Landesamt für Denkmalpflege, der Abteilung Naturschutz am Landratsamt und dem Forstamt wurden bereits geführt.
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