So wurden die Ausführungen zur Südumgehung Forchheims mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Hoch erfreut wurde zur Kenntnis genommen, dass der Stadtrat über alle Fraktionen hinweg Bedenken gegen die Südumgehung Forchheim angemeldet hat, da Ebermannstadt nicht in die bisherigen Überlegungen einbezogen wurde.
Klaus Neuner konnte für den verhinderten Fraktionssprecher Hubert Herbst berichten, dass eine „intelligente Lösung“ in Sachen Ebermannstadt gefordert wird, denn es könne nicht sein, dass künftig täglich 18 000 Fahrzeuge auf Ebermannstadt zurollen. Hier müsse dringend Abhilfe geschaffen werden.
Die an der Bundesstraße anliegenden Breitenbacher sind deshalb bereit, mit Plakaten auf den enormen Durchgangsverkehr hinzuweisen, um so auf die Situation in Ebermannstadt aufmerksam zu machen. Der Feststellung der Anlieger, dass der Schwerlastverkehr in den letzten Jahren enorm zugenommen hat, entgegnete Josef Wagner, dass der Stadtrat beantragt hat, den Güterfernverkehr zwischen Pegnitz und Forchheim zu verbieten und ihn stattdessen auf die Autobahnen zu verlagern. Gerade im Hinblick auf die EU-Osterweiterung wird mit einer Zunahme dieses Güterfernverkehrs um bis zu 70 Prozent gerechnet. Die Anwesenden forderten die CSU-Vertreter auf, alles dafür zu tun, damit Ebermannstadt nicht Hauptleidtragender aus der Verkehrsplanung um Forchheim herum wird.
Das von einer Landschaftsarchitektin ausgearbeitete Konzept kam sehr positiv an. Ebenso die Mitteilung der Volksbank Forchheim, das Wahrzeichen der Breitenbacher als Kunstdenkmal von Harro Frey anlässlich der Fertigstellung des Bankgebäudes an der Bahnhofstraße im Ortsteil Breitenbach zu errichten.
Hinsichtlich des Jugendtreffs stellten die Breitenbacher fest, dass eine rege Tätigkeit Jugendlicher zu verzeichnen ist. Für größere Veranstaltungen allerdings ist dieser neue Treff nicht geeignet. Jugendliche, so antwortete Thomas Liebel, sollen lediglich die Möglichkeit haben, sich regelmäßig zu einem festgesetzten Zeitraum treffen zu können, ohne dass sie etwas verzehren müssen.
Für und wider diskutiert wurde die wieder ins Gespräch gebrachte Hackschnitzelanlage im Schulzentrum Ebermannstadt. Hier werden Emissionen befürchtet.
Die Anwesenden wurden unterrichtet, dass in dieser Angelegenheit noch keine Entscheidung gefallen sei. Derzeit werden über den Bauernverband und die Waldbesitzervereinigung Forstwirte gesucht, die bereit sind, eine entsprechende Anlage zu betreiben.
Letztendlich entscheidet der Stadtrat, welche Heizungsart aus ökologischer und ökonomischer Sicht bei der Mehrzweckhalle und den Schulen eingesetzt werden soll.
CSU-Vorsitzender und Bürgermeister Franz Josef Kraus informierte, dass am Samstag, 14. Juni, Treffpunkt um 8.00 Uhr im Rathaus, eine Besichtigung der Hackschnitzelanlage in Eg-golsheim stattfinden wird. Der dortige 2. Bürgermeister, Kurt Heinlein, gleichzeitig Geschäftsführer der Anlage, wird dabei zur Verfügung stehen. Anschließend soll auch die entsprechende Anlage in Gräfenberg besichtigt werden.
In der allgemeinen Aussprache wurde angeregt, die Brücken über den Breitenbach einheitlich zu gestalten. Dabei wurde die Frage aufgeworfen, wer ist überhaupt zuständig, wer zahlt und wer befestigt die teilweise maroden Ufer!
Positiv aufgenommen wurde die Versetzung des Ortsschildes Ebermannstadt oberhalb des Kalkwerkes in Richtung Gasseldorf. Allerdings sollten demnächst auch hier Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden. In den Seitengassen von Ebermannstadt sollte das Zeichen „Tempo 7“ wiederholt werden, da sich zu wenige Kraftfahrer daran halten.Außerdem wurde gefordert, den Zebrastreifen beim Krankenhaus mit einer Druckknopfampel auszustatten.