70 000 Züge gebrettert

Fränkische Schulschachmeisterschaft in Ebermannstadt: Top-Ereignis

Das Helferteam um den vor Ort verantwortlichen Organisator des Turniers, Bruno Hümmer, Leiter der Schachgruppe am Gymnasium Fränkische Schweiz, sowie um den oberfränkischen Schulschachleiter Wolf gang Siegert und den technischen Verantwortlichen für den Schachbezirk Oberfranken, Klaus Steffan, stellten am Freitag auf 150 Schachbrettern 4500 Schachfiguren auf. Mit diesen Figuren wurden dann am Samstag etwa 70 000 Züge ausgeführt.

700 Brötchen und 300 Getränke wurden für die Schüler bereitgestellt. Ermöglicht wurde dies durch die finanzielle Unterstützung durch die Vereinigung der Freunde des Gymnasiums Fränkische Schweiz.

In sechs Wertungsklassen wurden die oberfränkischen Schulschachmeister ermittelt.

In der Gruppe der Grundschulen setzte sich unter sieben Mannschaften die Grundschule Wunsiedel durch.

Die Mädchenmeisterschaft, für die sich vier Mannschaften angemeldet hatten, konnte ebenfalls das Team aus Wunsiedel gewinnen, die in der Wettkampfklasse II mitspielte und dort den fünften Platz belegte.

Bei den ältesten Schülern der Wettkampfklasse I setzte sich bei Punktgleichheit die Mannschaft des Schillergymnasiums Hof nur auf Grund einer verfeinerten Wertung gegenüber dem Graf-Münster-Gymnasium Bayreuth durch. Den dritten Platz, ebenfalls mit einem Pokal belohnt, konnte das Luisenburg-Gymnasium aus Wunsiedel belegen.

Erfreulich

Besonders erfreulich rur den Landkreis Forchheim war das Ergebnis in der Wettkampfklasse n, also der 15- bis 16-Jährigen: Das Ehrenbürg-Gymnasium Forchheim, das nach vielen Jahren der Abstinenz erstmals wieder mit zwei Mannschaften am Start war, konnte auf Anhieb den Titel erringen. Das siegreiche Team um den Jugendspieler Stefan Förstel besteht aus vier Vereinsspielern.

Auch wurde der erste Platz durch Buchholzwertung vergeben, durch die das Gymnasium Burgkunstadt nur den zweiten Platz belegte. Hinter dem Ernestinum aus Coburg folgte das Team des Gymnasiums Fränkische Schweiz aus Ebermannstadt mit einem 4. Platz, der um so höher einzuschätzen ist, da keiner der Spieler im Verein aktiv ist.

Im direkten Vergleich gegen das Ehrenbürg-Gymnasiums, den die Ebermannstädter Schüler knapp mit 1,5 zu 2,5 verloren, gelang es Michael Schmitt aus Ebermannstadt auf Brett 4, Florian Rammler aus Forchheim die einzige Niederlage beizubringen.

In der Wettkampfklasse IIl, den Geburtsjahrgängen 1989 und 1990 setzte sich klar das Kaspar-Zeuß-Gymnasium Kronach gegenüber dem Dientzenhofer-Gymnasium Bamberg durch. Den dritten Platz unter 14 Teilnehmern belegte das Team des Gymnasiums Fränkische Schweiz.

Einen weiteren klaren Sieg erreichte das Luisenburg-Gymnasium Wunsiedel schließlich in der mit 27 Mannschaften und über 100 Spielern weitaus größten Gruppe in der Wettkampfklasse IV. Die Spieler aus Wunsiedel werden ab der Grundschule von einem Aktiven des örtlichen Schachclubs betreut, der diese Spieler dann auch in Realschule und Gymnasium sowie im Verein weiter unterrichtet. Zu welch herausragenden Leistungen dies führen kann, wurde bei dieser Meisterschaft deutlich.

Den zweiten und dritten Platz belegten das Dientzenhofer-Gymnasium Bamberg, das mit sechs Mannschaften in dieser Altersklasse angetreten war, vor dem Ernestinum Coburg. Die Einzelergebnisse aller mitspielenden Schüler und die komplette Reihenfolge aller beteiligter Mannschaften sind im Internet unter der Homepage der Oberfränkischen Schachjugend zu finden, die auch über die Homepage des Gymnasiums Fränkische Schweiz (www.gfs-ebs.de) angewählt werden kann.

HV


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