Von oben setzte leichtes Schneetreiben ein, als die „Froschmänner“darunter auch drei „Froschfrauen“ am Freibad ihre Fackeln ansteckten und in ihren sperrigen Flossen den Weg durch das Ufergestrüpp suchten. Der Ebermannstadter Clubvorsitzende Günter Friedrich (gleichzeitig der Organisator des Treffens) hatte derweil schon an der wegen ihrer „hochgeistigen Bestückung“ unverzichtbaren „Rettungsinsel“ festgemacht, um auch die befreundeten Schwimmer vom Verein Hippocampus Hambach bei Schweinfurt und der Wasserwacht Forchheim zu begrüßen. Mit viel Hallo und Sektkorken-Knall machten sich die Fackelschwimmer auf die Strecke, ein Arzt und das BRK waren zur Betreuung dabei.
Ein schönes Bild bot sich den 40 Zuschauern auf dem Steg zum oberen Scheunenviertel mit dem Fackelschein im grünen Wiesentwasser, die vielen Wildenten drehten dabei über den Köpfen noch eine Flugrunde. Am Oberen Tor hielten die Helferinnen des Tauchsportclubs zum Zwischenstopp dampfenden Glühwein bereit, der vier Grad Außentemperatur auch von den „Außenstehenden“ gerne angenommen wurde.
Ein „kleiner Schock“ war der Wiedereinstieg der Wassersportler am vereisten Wasserrad. Aber schon wenige hundert Meter weiter wartete bereits die Vereinswirtin vom Gasthaus „Zur Post“ mit einem ganzen Tablett voll „klaren Wässerlein“ zum „Stärk antrinken“ für den unterkühlten Schwimmertross.
Bei Kaffee und Kuchen, zu dem auch Freunde und Gönner ins Vereinslokal der Tauchsportler eingeladen waren, gab der Vorstand anschließend einen Jahresrückblick.
mao