In dieser wärmeren Zeit waren viele Jugendliche froh darüber, dass es diesen „Ort“ gibt, wo man sich trifft, unterhält, Spaß hat und z.B. Essen auf einem Gaskocher zubereiten kann. So Raimund Schuh, der sich zum Sprecher der Jugendlichen machte, in einer Pressemitteilung.
Die Politik wurde durch das Aufhängen eines Schildes „Jugendtreff Ebs“ provokativ aufmerksam gemacht, und es war wohl bekannt, dass sich hier jeden Abend bis zu 40 Jugendliche trafen, „nur geschehen ist bis heute nichts“ bedauern die Initiatoren. Man lese in den Zeitungen von geplanten Umbauten der alten Pizzeria neben dem Gasthof „Zum Bayerischen“ oder einer „Übergangslösung“ in Räumen der Sparkasse. Nach Meinung der Jugendlichen sind die Räume der Sparkasse aber viel zu neu, um darin feiern zu können. Sie wären schon damit zufrieden, sagt Schuh, wenn sie irgendeinen Raum mit Heizung und fließend Wasser hätten. Insofern sei ein Umbau der Pizzeria nicht nötig. Viele suchen einen Raum, wo sie z.B. Geburtstage feiern können. Es gebe aber keinen einzigen in Ebermannstadt, der in Frage käme. „Vereine vermieten nur an Mitglieder, die Reithalle ist zu groß. Selbst die katholische Jugend gibt ihr Jugendheim nicht aus der Hand“ wird beklagt.
„Wenn die Politik noch länger überlegt, ist der Winter vorüber und die Jugendlichen können sich wieder an der Brücke treffen“ – so das Resümee der Jugendlichen an Silvester mit Blick aufs neue Jahr.
eB