
Ebermannstadt. Der Sängerkreis Erlangen-Forchheim hielt nach 23 Schloss-Konzerten seine erste Burgserenade ab. Der Austragungsort, der untere Burghof der Burg Feuerstein, erwies sich als Glücksfall, denn Ambiente und Akustik ermöglichten einen musikalischen Hochgenuss.
Zahlreiche Zuhörer erlebten im sonnenüberfluteten Innenhof, von hervorragenden Chören dargebracht, ein auf sehr hohem Niveau stehendes Konzert. Stellvertretender Sängerkreis-Vorsitzender, Bürgermeister Franz Josef Kraus begrüßte neben den vielen Zuhörern besonders Sängerkreis-Vorsitzenden Richard Oswald, „Burgherrn“ Hans Peter Kaulen, MdL Eduard Nöth und Ehren-Kreischorleiter Engelhardt Reiß, der trotz seiner beinahe 90 Jahre keine Gelegenheit auslässt, bei Chormusik-Veranstaltungen des Sängerkreises dabei zu sein.
Als optischer und gesanglicher Gegensatz trat der Chor Mixed Generation vom Musik- und Gesangverein Ebermannstadt unter Stabführung von Alexander Deckert vor die Zuhörer um sie mit Oldies zu erfreuen. Auch dieser Chor brillierte mit gekonntem Vortrag und Leichtigkeit der Stimmen.
Zwischen den einzelnen Chören holte die Eschenauer Stubenmusik die Gäste immer wieder musikalisch ins heimisch-fränkische Wohnzimmer zurück. Der gemischte Chor des Gesangvereins Cäcilia Kirchehrenbach unter Toni Polster wusste sein Publikum mit traditionellem Liedgut zu begeistern. Wieder unter Udo Reinhart zeigte der Männerchor Eintracht Reuth mit italienischen Liedern und Seemanns-Shantys sein hervorragendes Können. Als glanzvollen Höhepunkt brachten die beiden Männerchöre Eckenheid und Reuth als Gemeinschaftschor einen bunten Melodienstrauß.
HV