Die Burg- und Windischgaillenreuther hatten daraufhin weit über 20 Wege gemeldet.
Auch Kanndorf , so Bürgermister Kraus bei der jüngsten Sitzung des Verkehrs- und Umweltausschusses habe „alle möglichen und unmöglichen Wege“ zur Förderung angemeldet. Ähnliches gelte für Moggast. Nur in Niedermirsberg habe sich nicht getan.
Dem widersprach Alfred Götz. Er werde die entsprechenden Wege umgehend nachmelden. Welche davon gefördert werden, entscheidet die Direktion für Ländliche Entwicklung, die mit der Planung beauftragt wurde.
Sicher scheint, dass die „Untere Kohlfurt“ und die Wege in der „oberen Au“ ausgebaut werden. Sie erfüllen die Fördervoraussetzungen, die vorsehen, dass die Maßnahmen außerhalb laufender Flurbereinigungsverfahren liegen müssen und die Feld- und Waldwege auch als Radwege genutzt werden können und gleichzeitig einen Lückenschluss zu bestehenden Rad- und Wanderwege-Netzen darstellen.
Ursprünglich hatte Ebermannstadt den Ausbau des Oberen und Unteren Kohlfurtweges angemeldet. In einem Schreiben forderte die DLE die Stadtväter auf, sich in Absprache mit der Nachbargemeinde Pretzfeld für eine der beiden Varianten zu entscheiden. Das sei inzwischen geschehen, informierte Bürgermeister Kraus. Beide Kommunen seien sich einig, dass die Untere Kohlfurt, beginnend bei der Ebermannstadter Kläranlage bis Pretzfeld ausgebaut wird. Ebenso förderfähig sei die Anbindung im Bereich der Gemarkungsgrenze über eine bestehende Brücke zum Radweg entlang der Bundesstraße 470.
Nachweisen will Ebermannstadt auch, dass die Wege in der Oberen Au bis Gasseldorf die Förderkriterien erfüllen. Sie erschließen die landwirtschaftlichen Flächen und stellen den Lückenschluss eines Radwegenetzes dar. Ebenso förderfähig sei die Anbindung des Schwimmbades von Norden her. Nicht gefördert werden kann der Ausbau des Wiesenweges.
Die Direktion für Ländliche Entwicklung wurde mit der bautechnischen Planung der Maßnahme beauftragt.
JH