Wände dicht: Jetzt geht's ans Wehr

Arbeiten am Wiesent-Wehr bei den Stadtwerken dauern länger als geplant

EBERMANNSTADT. Die Arbeiten im Rahmen der Sanierung des alten, 1903 errichteten Wehres bei den Stadtwerken Ebermannstadt werden sich länger hinziehen als geplant. Dies bestätigte Werkleiter Josef Weber gestern auf FT-Anfrage.

Eine Reparatur des äußerst brüchig gewordenen Wehres war deshalb so dringend, weil niemand sagen konnte, ob die alte Anlage das nächste Hochwasser noch überstanden hätte. Hauptursache für die Verzögerung der Arbeiten sind jedoch die vorher nicht sichtbaren Mängel, die bei den Bauarbeiten mittlerweile zutage getreten sind.

Mehr Erneuerungsbedarf als gedacht

So mussten auch die Stützmauern zur Bundesstraße und zum Gebäude hin saniert werden. "Die Schäden, vor allem zur Bundesstraße hin, waren größer als erwartet" erklärt Josef Weber.

Auch das so genannte "Tosbecken" war in Mitleidenschaft gezogen worden. Zudem gab es einen Wassereinbruch in die Baustelle, der beseitigt werden musste.

Mit trockenen Füßen arbeiten

"Nun ist die Baustelle aber wieder trocken und die Arbeiten können zügig fortgesetzt werden" ist Werkleiter Josef Weber optimistisch. Die Betonwand zur Straße hin steht kurz vor dem Abschluss.

Als nächstes kann mit den Betonarbeiten für den Wiederaufbau des Wehres begonnen werden, die etwa drei Wochen dauern sollen. Darauf wird die vorgefertigte Stahlkonstruktion, die als ganzes Teil per Tieflader angeliefert wird, aufgesetzt.

Als letztes müssen die Bagger-Zufahrten wieder geräumt und die ursprüngliche Tiefe des Unterwassers wieder hergestellt werden. Dabei sollen auch jene Steine wieder entfernt werden, die 1982 eingebracht wurden, um der Böschung zur Straße hin mehr Stabilität zu verleihen.

JH


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