Krippe am Marktplatz Ebermannstadt mit Dank an Initiatoren eröffnet
EBERMANNSTADT. Auf dem Marktplatz in Ebermannstadt lädt seit Freitag ein Krippenhaus zum Verweilen ein. Die Übergabe gestaltete der örtliche Posaunenchor mit advendlicher Musik.
Dr. Hans Weisel als Vorsitzender der Fränkische-Schweiz-Vereins-Ortsgruppe hatte ein vielfaches “Vergelt's Gott” an die Baubeteiligten. Der Prolog aus der Feder von Erich Döttl wurde vom Ebermannstädter Weihnachtsengel Lisa Welzbacher vorgetragen. “Bei uns soll fränkisch sein die Krippe, mit fränkschem Stall und fränkscher Sippe” — die Vorworte sind nicht nur am Krippenhaus (nach Bischberger Vorbild) durch Stadtrat Klaus Neuner und seine Helfermannschaft bis ins Detail umgesetzt.
Fränkisch gewandet sind nach zeitaufwendigen Näharbeiten von Frieda Leyrer, die bei den Frauen Stief, Helfert, Neuner und Freunek Unterstützung fand, die Figuren aus der Hand des Debersdorfer Holzschnitzers Alfred Simon.
Dank sagte Weisel hier den Firmen sowie den privaten Spendern, die bei alleine 8000 Mark Kosten für die Schnitzarbeiten die Vereinskasse mit namhaften Geldbeträgen stützten. Weiteren Dank für Material und Ausführungsgestaltung richtete er an die Stadt, für die Bieberschwanzziegel an die Familie Drischel. Als symbolisches Geschenk erhielten die Mitwirkenden Lebkuchen.
Täglich geöffnet
Täglich von 9 Uhr bis 19.30 Uhr ist das Krippentor geöffnet, Angelika und Alfons Theiler sorgen dafür. Der derzeit dargestellten Verkündigungsszene werden zur rechten Zeit die weiteren Figuren der Weihnachtsgeschichte folgen.
Als großartige Bereicherung und Ausgangspunkt für den Ebermannstädter Krippenweg bezeichnete Bürgermeister Franz Josef Kraus das Krippenhaus am Marktplatz. Die Krippe möge den Betrachtern ein Stück echter Glaubens- und Lebensfreude vermitteln und zur rechten Einstimmung auf das Weihnachtsfest verhelfen, wünschte das Stadtoberhaupt vor den über 100 Eröffnungsgästen. Im Kulturausschuss wurde die Anregung von Dr. Weisel und “Pate” Erich Döttl gerne aufgenommen, stellte Kraus mit der Erinnerung an den Ursprung des Krippenbrauchtums und seinem Dank an den FSV und alle Sponsoren besonders heraus.
Mao
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