Das Thema "TKKG - total kool konsumlos glücklich (Auf der Suche nach dem gestohlenen Weihnachtsfest") zog 234 Kinder und Jugendliche auf die Burg Feuerstein, die bis auf den letzten Winkel ausgebucht war.
Das Motto des 12. ÄWE wurde im Frühjahr von der Dekanatsversammlung ausgewählt und im Sommer und Herbst vom Dekanatsteam und verschiedenen Jugendgruppenleitern vorbereitet. Ziel dieser zwei Tage war, Gemeinschaft mit anderen Kindern und Jugendlichen zu erleben und in verschiedenen Spielen die Grundwerte, die mit Weihnachten in Verbindung stehen, erlebbar werden zu lassen. Es sollte auch in den Methoden kritisch hinterfragt werden, inwieweit Konsum und Werbewirtschaft das Wesentliche an Weihnachten verdecken.
Die Teilnehmer des ÄWE, die aus Ebermannstadt, Gößweinstein, Moggast, Pretzfeld, Unterleinleiter, Waischenfeld, Weingarts, Weißenohe, Wichsenstein, Wiesenthau und sogar aus Erlangen angereist waren, wurden zu Hilfsdektektiven ernannt. Diese hatten nun die Aufgabe, in verschiedenen Workshops nach "Indizien zu fahnden", die Hinweise auf den Täter geben konnten. So wurde das Thema für die Jugendlichen aus unterschiedlichen Perspektiven erlebbar.
Wichtig für alle Kleingruppen war, dass den Jugendlichen Inhalte und Hintergründe auf spielerische und für sie spannende Art und Weise nahegebracht wurden.
Beim Bunten Abend wurde dann ein Querschnitt der Highlights aus den einzelnen Workshops auf die Bühne gebracht. Dieser Abend begann zunächst mit einem Gespräch des TKKG- Teams, bei dem die Ereignisse aus den Kleingruppen als Indizien gesammelt und vorgestellt wurden. Zwischenzeitlich tauchte auch die "schwarze Gestalt" wieder auf und verlor weitere "Indizien".
Die anschließende Disco mit DJ Sebbie und Marc aus Ebermannstdt begann mit einem Dank und der Überreichung einer "Goldenen CD" an Marc Greiß, der die letzten vier Jahre das ÄWE mit seiner Ausrüstung, Licht- und Ton-Technik bereichert hat. Bei ihnen konnten die Jugendlichen auch ihre Liedwünsche unterbringen und den Abend abrunden, der für die jüngeren mit einem Eis und einer spannenden Nachtwanderung endete.
Nach dem Gottesdienst trafen sich alle nochmals zur Abschlussrunde im Blauen Saal für die Lösung des Falles. Überrascht zeigten sich alle, als die "schwarze Gestalt" als Personifikation des Konsums entlarvt wurde, der das Weihnachtsfest gestohlen hatte.