Jutta für die Jugend
Jugendpflegerin und Bildungsreferentin zugleich
EBERMANNSTADT. "Hey, ich bin die neue Jugendpflegerin der Stadt, und ich bin auch für euch Jugendliche im Dekanat Ebermannstadt da. Meldet euch einfach bei mir". Das weckt Neugierde auf Jutta Laube, schon deshalb, weil es offen und unkompliziert klingt.
Geboren 1975 in Murnau, besuchte sie im niederländischen Kerkrade die internationale Schule, ging in Donauwörth und Dillingen aufs Gymnasium und absolvierte in Bamberg ein soziales Jahr. Danach studierte sie hier Sozialpädagogik und engagierte sich im BDKJ, wo sie sich mittlerweile zum Vorstandsmitglied hochgearbeitet hat. Schließlich hat sich Jutta Laube in Nürnberg im Sozialmanagement weiter gebildet.
In seinem Amtszimmer stellte Bürgermeister Franz Josef Kraus die Diplom-Sozialpädagogin vor, die am 3.September eine Halbtagsstelle bei der Stadt als Jugendpflegerin angetreten hat. Zunächst auf zwei Jahre befristet, denn die Kombination mit der anderen halben Stelle, die Jutta Laube als Bildungsreferentin im Dekanat Ebermannstadt in der kirchlichen Jugendarbeit für das erzbischöfliche Jugendamt versieht, müsse - auch hinsichtlich der Wünsche der Jugend - erst getestet werden, gab Kraus zu verstehen. Sie will in Ebermannstadt eine Ansprechpartnerin für die Jugend sein und sie bei Anliegen an die Stadt unterstützen, etwa wenn es um einen "offenen Treff" geht.
Jugendarbeit lag brach
Gedanken über eine(n) Jugendpfleger/in gemacht, habe man sich in der Stadt seit 1999, denn schon längst war die "Jugendinitiative" gescheitert und Jugendarbeit fand - außer bei der Katholischen Jugend - in den letzten zwei Jahren nur noch in den Vereinen statt. Auf Initiative von CSU-Stadtrat Hubert Herbst wurde im vergangenen Jahr ein Fragebogen ausgearbeitet, dessen Rücklaufergebnis besonders das Bedürfnis der zwölf bis 17-jährigen herauskristallisierte. Erst bei einem Gespräch im März des Jahres auf dem Feuerstein zwischen Diözesan-Jugendseelsorger Helmut Hetzel und dem Bürgermeister wurden die Weichen für die Teilung einer Stelle zwischen Kirche und Kommune gestellt, bestätigte jetzt auch der Vertreter des erzbischöflichen Jugendamtes, Michael Endres. Im Mai fiel dann im Hauptausschuss die Entscheidung zur Anstellung der Jugendpflegerin.
Volle Unterstützung
Die volle Unterstützung von Kreisjugendpflege und Kreisjugendring sagte der neuen Jugendpflegerin auch Alexandra Ott zu. "Wir werden ständig im Ausstausch stehen und zum Gelingen beitragen", bestätigte sie. Sein Zutun etwa bei der Ausführung des schon geplanten Platzes für die Skater am ehemaligen Sportplatz an der Wiesent, versicherte Bürgermeister Franz Josef Kraus. "Jeder kann da auf mich zukommen, aber bisher fehlte es am letzten Kick", so Kraus. Auch eine Aufgabe für Jutta Laube. Sie ist im erzbischöflichen Jugendamt, Matthäus Janson Anlage 2, Tel. 09194/4120 (Fax 796679) zu erreichen.
Mao
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