Standarte und Gedenktag

Soldatenkameradschaft erinnert an Einmarsch amerikanischer Truppen

EBERMANNSTADT. Einen neuen Feiertag will der VdK Ortsverband Ebermannstadt ins Leben rufen. Bei der Jahreshauptversammlung wurde beschlossen, mit einem Gedenktag an den Einmarsch der amerikanischen Truppen in Ebermannstadt zu erinnern.

34 Mitglieder fanden sich zur Jahreshauptversammlung der Soldatenkameradschaft Ebermannstadt ein. Bürgermeister Franz Josef Kraus, selbst Mitglied der Soldatenkameradschaft, fand in seiner Begrüßungsrede vor allem lobende Worte für die Aktivitäten des Vereins zum Ansehen der Stadt.

Der Kreisvorsitzende der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung, Reinhold Blank, freute sich über die Unterstützung der Ebermannstadter im Kreisverband, mit deren Hilfe es endlich möglich wurde, eine Standarte anzuschaffen. Der Kreis Forchheim war bisher der einzige, der keine Standarte hatte. Ebermannstadt ist mit 161 Mitgliedern der stärkste Ortsverband im Kreis.

Nach dem Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden und dem Kassenbericht stellte Vorsitzender Alfred Pindt detailliert seinen Plan zur Einführung eines Gedenktages anlässlich des Einmarsches der amerikanischen Truppen im April 1945 vor. Der Vorschlag war vorab vom Bürgermeister und den beiden Geistlichen "abgesegnet" worden. Gedacht ist dieser Tage als Mahnung für künftige Generationen.

Der Tag beginnt mit einer Kirchenparade aller Vereine, dem sich ein Gottesdienst anschließt. Die Gedenk- und Mahnfeier mit Kranzniederlegung findet am Kriegerdenkmal statt. Zur Geselligkeit ist ein verlängerter Frühschoppen im Saal des Gasthofes "Sonne" geplant. Die Gasseldorfer Blaskapelle begleitet die Veranstaltungen. Viele Verbände haben bereits ihre Teilnahme zugesagt. Noch besteht die Hoffnung, dass auch Angehörige der US-Armee teilnehmen. Als Termin wurde Sonntag, 1. April, ins Auge gefasst.

Schon fast vergessen wurde die Einführung des Euro im Jahr 2002. Aufgrund einer Anregung von Bürgermeister Franz Josef Kraus wurde der Antrag gestellt, für das kommende Jahr den Jahres-Mitgliedsbeitrag von bisher 25 Mark auf 15 Euro festzuschreiben. Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen.

Ein Weißwurstessen leitete zum gemütlichen Teil der Veranstaltung über.

rh


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