Armin Schneider, Leiter des Werkes Ebermannstadt, hat am Freitag die Trophäe aus den Händen von Landrat Reinhardt Glauber und Dr. Jörg Hahn, Geschäftsführer des Regionalmarketingvereins, entgegengenommen. Die Niederlassung ist eines der größten Werke von Kennametal mit rund 550 MitarbeiterInnen, und zentrales Standbein des Unternehmens mit 2000 Beschäftigten in Deutschland - von insgesamt 14500 weltweit.
Einen ausgezeichneten Ruf genießt das Werk in der Region durch die vorbildlich betriebene Aus- und Weiterbildung, annähernd 600 junge Leute haben hier seit 1961 erfolgreich eine Lehre als IndustriemechanikerIn bzw. Mechatronikerin absolviert. In Kooperation mit der neuen Fachoberschule Forchheim erhalten Schüler hier ihre praktische Fachausbildung, Hauptschüler können eine Schnupperlehre aufnehmen und Praktikanten ihr betriebliches Praktikum ablegen.
Firmengründer war Karl Hertel, der in Fürth mit der Produktion von Werkzeugen begann. Die Einweihung der ersten Werkhalle mit 100 Arbeitsplätzen erfolgte im März 1960. Im Zweigwerk der Karl Hertel GmbH wurden zunächst Lötstähle und Wendeschneidplatten aus Hartmetall fertig bearbeitet. Heute umfasst die Produktionsfläche 15500 Quadratmeter.
Durch die 1993 erfolgte Übernahme der Hertel AG von Kennametal Inc. in Latrobe/USA wurde eine überaus positive Entwicklung eingeleitet. Der europäische Hauptverwaltungssitz ist Fürth. Hauptsächlich werden in Ebermannstadt Schneidstoffe aus Hartmetall, Cermet und Keramik endbearbeitet und beschichtet, ebenso erhalten die in Vohenstrauß hergestellten Bohr- und Fräswerkzeuge hier ihre Hochleistungsbeschichtungen.
Um auf das Engagement gerade von mittelständischen Firmen hinzuweisen, die sich in besonderer Weise um die Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Region bemühen, hat der Regionalmarketingverein gemeinsam mit RTL Franken Life TV die "Jobstarverleihung" ins Leben gerufen.