Viele kleine Geldquellen

Weil Zuschüsse ausblieben, wurden Kindergarten und Eltern aktiv

EBERMANNSTADT. Ein überwältigendes Echo fand der dritte “Mit-Mach-Tag” des Katholischen Kindergartens St. Nikolaus in Ebermannstadt. Die Räumlichkeiten waren voll mit Kindern, Muttis, Vatis, Omis und Opas. Da war ein Basteln und Werkeln und Backen und Spielen, man wusste gar nicht, wo man zuerst hinschauen sollte!

Bürgermeister Franz Josef Kraus und dritter Bürgermeister Ernst Schmeußer waren angetan von der Reichhaltigkeit des Angebots an Beschäftigung und der Vielfalt der zum Verkauf angebotenen Bastelarbeiten und Geschenke. Höhepunkt waren die Künste eines Zauberers, der die Kinder in seinen Bann zog.

Anlass des Festes war die Fertigstellung der zweiten Spielebene im zweiten Gruppenraum, die optisch und funktionell gelungen ist. Pädagogisch wertvoll sind solche zusätzlichen Spielebenen, weil sich dorthin die Kleinen zurückziehen, kuscheln oder in Kleinstgruppen spielen können.

Die Firma Heinlein fertigte die Spielebene nach Planungen des Erzbischöflichen Bauamtes. Da es weder von der Kirchenstiftung St. Nikolaus, noch vom Erzbischöflichen Ordinariat Zuschüsse gab, suchten Kindergartenleitung und Elternbeirat nach anderen Finanzierungsmöglichkeiten.

So fanden im Kindergartenjahr 98/99 eine Tombola, der zweite “Mit-Mach-Tag”, ein Frühlingsfest und andere Aktivitäten statt. Unter anderem wurde auch ein selbsthergestelltes Koch- und Backbuch zum Kauf angeboten. Geldspenden von Eltern, von Privatleuten und nicht zuletzt von vielen Firmen aus Ebermannstadt und Umgebung gingen ein. Dies alles trug dazu bei, dass das Werk zu einem glücklichen Ende gebracht wurde.

Und vielleicht ist schon ein kleiner Grundstock für eine zweite Spielebene im dritten Gruppenraum da.

HV



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