Nur für kurze Zeit schuldenfrei

Generalsanierung der Volksschule Ebermannstadt kostet etwa zehn Millionen Mark

EBERMANNSTADT. Der Ausschuss des Schulverbandes Ebermannstadt beschloss in seiner jüngsten Sitzung die Haushaltssatzung und den Etat für das Jahr 2000. Der Plan schließt mit einem Gesamtvolumen von 1,48 Millionen Mark. Die Umlage pro Kind beträgt 1626 Mark.

Der Vermögenshaushalt hat ein Volumen von 237 000 DM. Die Summe setzt sich zusammen aus 129 000 DM an Investitionen und 108 000 DM als Sollfehlbetrag aus dem Haushaltsjahr '98. Die Verwaltungsumlage beträgt 1259,97 Mark, die Investitionsumlage wurde auf 366,31 DM festgelegt.

Im Haushaltsjahr 1999 wurden die letzten 200 DM an Darlehen getilgt. Somit ist der Schulverband mit Ablauf des Jahres 1999 schuldenfrei. Dies wird, so Bürgermeister Franz-Josef Kraus, der als Verbandsvorsitzender die Sitzung leitete, jedoch nicht allzulange so bleiben, denn im Jahr 2002 soll mit der Generalsanierung der beiden Schulgebäude begonnen werden. Die genaue Höhe der Kosten ist noch nicht ermittelt. Zusammen mit energiewirtschaftlichen Maßnahmen müsse jedoch mit einem Aufwand von mindestens zehn Millionen Mark gerechnet werden. An Zuschüssen erwartet Kraus etwa 40 Prozent. Der Verbandsausschuss beschloss einstimmig, die vorbereitenden Maßnahmen für die Generalsanierung der mittlerweile über 30 Jahre alten Schulgebäude in die Wege zu leiten.

647 Schüler/innen

Die Grund- und Hauptschule in Ebermannstadt besuchen ab dem neuen Schuljahr 647 Kinder. Sie kommen aus dem Stadtgebiet (512) dem Markt Wiesenttal (61) dem Markt Pretzfeld (38) und der Gemeinde Unterleinleiter (36 Kinder). Auf Wunsch der Eltern wurde an der Volksschule in Ebermannstadt eine Mittagsbetreuung eingerichtet. Derzeit nehmen 16 Kinder das Angebot einer Mittagsbetreuung zwischen 11 und 14 Uhr an. In Zusammenarbeit mit der Caritas wurden die Kinder so aufgeteilt, dass die Schülerinnen und Schüler den Wohngebieten der jeweiligen Betreuungsgruppe zugeordnet werden konnten. Der Elternbeitrag beträgt 35 DM pro Kind im Monat.

Hinsichtlich des Schulbusbahnhofes, der für das Gymnasium “Fränkische Schweiz”, die Staatliche Realschule sowie die Volksschule dient, sei eine sinnvolle Lösung nahe, berichtete Franz Josef Kraus. Mit Schreiben des Landratsamtes vom Oktober dieses Jahres wurde die Stadt Ebermannstadt in Kenntnis gesetzt, dass eine Erweiterung des jetzigen Schulbusbahnhofes ins Auge gefasst sei. Nach Ansicht des Verbandsausschusses bedeute dies die sinnvollste aller bisher angedachten Lösungen.

Schulleiter Eberhard Krieger berichtete, dass die seit Beginn des neuen Schuljahres neu eingeführte M 7-Klasse von 30 Schülerinnen und Schülern besucht werde. Die Jungen und Mädchen seien mit Begeisterung bei der Sache.

Der Ausschuss stellte schließlich die Jahresrechnung des Schulverbandes für das Jahr 1998 nach vorhergegangener Örtlicher Prüfung fest. Somit wurde nach der überörtlichen Prüfung Entlastung erteilt.

hl



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