Das Juwel holt Platz 3

Leichtathletik: Ebermannstadter Lies überzeugt

Der Saisonhöhepunkt für die Ebermannstadter Leichtathleten fand mit den bayerischen Schülermeisterschaften im Nürnberger Frankenstadion statt. Der dritte Platz durch Senkrechtstarter Tobias Lies im Kugelstoßen der M14 führte für den TSV zu einer der erfolgreichsten bayerischen Meisterschaften der letzten zehn Jahre.

Abgerundet wurde dieses Ergebnis durch einen siebten Platz im Dreisprung von Verena Reck und einen achten bzw. elften Platz im Hochsprung von Christin Alisch und Yvonne Arnold.

Schon Anfang dieser Saison entpuppte sich Tobias Lies als ein Juwel im Kugelstoßen. In seiner ersten richtigen Saison in der Leichtathletik sorgte er schon mit Weiten über 13 m für Furore. In Nürnberg wurde er in seinem dritten Wettkampf quasi ins kalte Wasser geworfen und behauptete sich sofort gegen die bayerische Stoßelite. Auch wenn die Kugel mit einer sehr guten Weite von 11,86 m nicht ganz in die erhoffte Dimension vordrang, behauptete sich Lies mit seinem dritten Platz in überragender Manier. Nun gilt es, das vorhandene Potenzial durch Training auf- und auszubauen.

Bei den Mädchen gingen Yvonne Arnold (W14) und Christin Alisch (W15) im Hochsprung an den Start. Arnold krönte mit übersprungenen 1,41 m ihre Saison und bestätigte damit ihre etwas überraschende Qualifikation vor drei Wochen. Mit sehr guten Sprüngen meisterte sie alle Höhen im ersten Versuch und musste dann bei aufgelegten 1,46 m der Nervosität Tribut zollen. Am Ende reichte diese Höhe für die amtierende oberfränkische Meisterin in einem großen Feld für den beachtlichen elften Platz.

Für Christin Alisch lief es hingegen alles andere als erwartet. Nach sehr überzeugenden Sprüngen beim Einspringen und über die ersten beiden Höhen im Wettbewerb baute sich bei 1,53 m eine Blockade auf. Diese führte dann auch zu einem Scheitern bei dieser für sie ansonsten eigentlich unproblematischen Herausforderung. Auf Grund der Anzahl der Fehlversuche und einem kollektivem Scheitern der Konkurrenz ebenfalls bei 1,53 m konnte sich Alisch aber noch mit dem versöhnlichen achten Platz verabschieden.

Die einzige Starterin bei den Frauen war Verena Reck, die als A-Jugendliche hochgemeldet wurde. Bei der Dreisprungkonkurrenz hatte sie erwartungsgemäß keinerlei Chancen auf einen Podestplatz. Reck bestätigte aber mit einer Weite von 9,71 m ihre diesjährigen Sprünge um die 10 m und platzierte sich mit dieser Weite auf dem siebten Platz.

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