Cheforganisator Toni Eckert (Kreis-Kultur-/Sportreferent und selbst Marathon-Läufer) will aus der Veranstaltung einen "ereignisreichen Tag aus Sport und Kultur machen".
Als Landrat Reinhardt Glauber gestern zum Pressegespräch lud, nutzte er die Vorschau auf den Marathon für einen Hinweis: In der Kreispolitik wolle er in den nächsten sechs Jahren einen größeren Schwerpunkt auf das Thema Sport legen.
Dass sich diese Welle fortsetzt, dazu trägt wohl auch bei, dass der Fränkische- Schweiz-Marathon "regionale Spitzenqualität" (Eckert) fördert. Zwar seien ausländische Läufer willkommen, aber man werde sie nicht durch Preisgelder anlocken, so der Sportreferent.
Verlockend genug ist die Strecke. Vor allem für die Skater. Dank des idealen Belages auf der 42,195-Kilometer-Strecke wird der Marathon zugleich als bayerische Meisterschaft im Inline-Speedskating ausgetragen.
Weil viele Halbmarathonläufer an den Start wollten, eine Halbierung der Distanz organisatorisch aber nicht möglich ist, bietet der Veranstalter in diesem Jahr eine Startmöglichkeit für Staffeln. Je zwei Läufer können sich die Strecke teilen (26 km und 16 km).
Ebenfalls aus organisatorischen Gründen wird diesmal nicht am Forchheimer Rathaus, sondern am Paradeplatz gestartet. Hier wird es leichter sein, ein Zelt aufzustellen und die Logistik abzuwickeln, sagte Rainer Kestler, Mitorganisator und Betreuer der Laufgruppe (die jeden zweiten Mittwoch im Monat trainiert, das nächste Mal am 5. Juni).
Zielschluss in Ebermannstadt ist um 14.30 Uhr. Die Startgebühr (Anmeldungen ab sofort) beträgt für Staffelläufer und Jugendliche (Jahrgang 1983 und jünger) 20 Euro; ansonsten 30 Euro (bis 29. August), später 35 Euro.
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