Zusammengekommen war der Betrag durch die Aktion „Lebenslauf“ der Realschule Ebermannstadt. Erschienen waren zu diesem „freudigen Ereignis“ Konrektorin Annette Pillich-Krogoll, die Schülersprecherinnen Katharina Keilholz, Susanne Kraus und Lilli Artjiomow, sowie die Projektleiterinnen Marion Engel und Karin Meisinger. Sie übergaben das Geld dem eigens aus Bonn angereisten Bereichsleiter „Zentrale Dienste“ der Deutschen Welthungerhilfe, Diplom-Kaufmann Thomas Hegenauer. Zusammengekommen waren exakt 7398,86 Euro.
Diese Summe wurde größtenteils von SchülerInnen der Realschule Ebermannstadt erlaufen. Pro gelaufenen Kilometer brachten die SchülerInnen einen vorher festgelegten Betrag von selbst gesuchten Spendern, (Eltern, Verwandten) ein. Zudem unterstützten örtliche Betriebe und Unternehmer dieses Projekt finanziell.
Bürgermeister Kraus, Schirmherr dieser Aktion, bedankte sich bei all den vielen Spendern, aber auch bei den Schülern und LehrerInnen für den nicht selbstverständlichen Einsatz. Die Spendengelder kommen nun einem Projekt in Mali zugute, wie Thomas Hegenauer mitteilte.
Ziel ist, möglichst vielen Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen und eine ausreichende Ernährung der Kinder in Mali sicherzustellen. Die Deutsche Welthungerhilfe hilft unter anderem bei der Anschaffung von kleineren Schafherden und Getreidemühlen, um es den Schulen zu ermöglichen, sich selbst zu finanzieren und langfristig von ausländischer Hilfe unabhängig zu werden.
Wie Bereichsleiter Thomas Hegenauer mit großer Freude mitteilte, ist eine Spendensumme von 7398,86 Euro schon den höheren Spenden zuzuordnen. Als Dank überreichte er den Schülersprecherinnen eine Dank-Urkunde der „Akion Lebensläufe“ 2002, die in der Schule einen Ehrenplatz erhalten soll.
Um den Jugendlichen der Realschule Ebermannstadt einen Einblick in das Leben der afrikanischen Kinder in Mali zu geben, ging der „Aktion Lebenslauf“ eine Autorenlesung des malischen Autors Idrissa Keita und ein Bericht von Dorothee Kolbe, die für den deutschen Entwicklungsdienst in Mali tätig war, voraus. Am Aktionstag selbst erhielten die SchülerInnen durch Projekte weitere Informationen aus dem Land Mali sowie über den Lebensalltag der Jugendlichen dort.
Welch große Resonanz diese Aktion hatte, beweist ein Brief, der zwei Wochen später von Läufer Dietmar Mücke aus Kerschdorf hier einging. Er erklärte sich damals, als er von dieser Aktion erfuhr, spontan bereit, mitzumachen und war voll des Lobes über das Engagement der Schüler und ihrer Lehrkräfte.
HV