Fraktionsvorsitzender Hubert Herbst hatte gemeinsam mit Bürgermeister Franz Josef Kraus diesen Termin angeregt. Ihr Ziel: Das entlang des Breitenbachs vorhandene Grün soll "gefälliger gestaltet" werden. Auch der Mündungsbereich der Breitenbacher Straße in die B470 bedürfe besonderer Pflege. In diesem Bereich ist daran gedacht einen Platz für eine mögliche Skulptur zu schaffen.
Auch über die Figur, die darauf stehen soll, gibt es bereits Vorstellungen.Da die Breitenbacher im Volksmund auch "Säutreiber" genannt werden, wurde als passende Skulptur ein Mann angeregt, der Richtung Ebermannstadt ein Schwein treibt und aus der Stadt ein Ferkel zurücknimmt. Dadurch könne symbolisiert werden, dass die Breitenbacher ihre Schweine nach Ebermannstadt auf den Markt gebracht haben, um anschließend auf dem Ferkelmarkt junges Borstenvieh zu erstehen.
Im Rahmen der Diskussion wurde auch angeregt, das Geländer entlang des Breitenbachgerinnes zu vereinheitlichen, die "Schulstraße" als verkehrsberuhigten Bereich umzuwidmen, bei der Kirchweih den Jahrmarkt auch auf das Breitenbacher Gebiet auszudehnen und vor allem die Rotdornbäume zuschneiden.
Der Vorsitzende des Breitenbacher Bürgervereins, Reinhard Amon bot an, dass diverse Grünpflegemaßnahmen von sachkundigen Mitgliedern des Bürgervereins übernommen werden. Da der Bürgerverein in diesem Jahr die "Breitenbacher Kerwa" ausrichtet, bat Amon um einen erhöhten Zuschuss zu den durchzuführenden Kirchweihbräuchen. Derzeit seien die Aktivitäten des Vereins darauf ausgerichtet, das 100-jährige Bestehen des Bürgervereins im Jahr 2008 vorzubereiten.
Stadtrat Josef Wagner regte an, dass nach dem Vorbild anderer Ortschaften Geranien den Bachlauf zieren. Die Stadträte Klaus Neuner und Hubert Herbst schlugen vor, mit einem Grünplaner mögliche Umgestaltungsvorschläge auszuarbeiten, und mit dem Bürgerverein die Umsetzung dieser Maßnahmen zu koordinieren und durchzuführen.
Bürgermeister Franz Josef Kraus stellte zufrieden fest, dass im Ortsteil Breitenbach, auch hervorgerufen durch die Eigenständigkeit des dort sehr rührigen Bürgervereins, einiges bewegt werden könne. Außerdem versprach er zu prüfen, ob statt der Radwegeführung entlang der Bundesstraße 470 eine Alternative unterhalb der Kläranlage durch die Kohlfurt und das Scheunenviertel in die Altstadt realisiert werden kann.
Angesprochen wurde auch die Nutzung des so genannten "Seuß-Grundstückes" als Jugendtreff und der bevorstehende Marathon am 29. September mit Ziel im Bereich des Gasthauses "Zum Bayerischen".
eB