Präsenzseminare
Das integrative Förderprogramm ist in zwei Elemente gegliedert: Dazu gehört einmal die Weiterbildung zum Technischen Betriebswirt. Sie besteht aus einem bei der Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) genehmigten Fernlehrgang, wobei die Lehrbriefe hierzu nach dem Rahmenstoffplan des Deutschen Industrie und Handelstages (DIHT) abgefasst sind und das staatliche Gütesiegel tragen. Überbetrieblich, und damit auch für Teilnehmer aus externen Betrieben zugänglich, finden dazu ab 20. Mai 2000 jeweils samstags von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr zur Unterstützung des Lernfortschritts im Werk Ebermannstadt sogenannte Präsenzseminare statt.
In 112 Unterrichtsstunden vertiefen hier durchführungserfahrene Referenten des Bildungswerkes den Lehrstoff bis zu den schriftlichen Prüfungen bzw. der Projektarbeit und der mündlichen Prüfung an der Industrie- und Handelskammer Nürnberg im Juni 2002. Zu den idealen Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Abschluss zählt der bbw/bfz Unternehmensservice Ansbach seine langjährige Zusammenarbeit mit der IHK Nürnberg und die Präsenz seiner Dozenten im Prüfungsausschuß.
Im zweiten Bereich des Förderprogramms bietet das bfz den beteiligten Unternehmen maßgeschneiderte Transferworkshops zur Unterstützung der betriebsspezifischen Personalentwicklungsziele. Aus einer Reihe derartiger Tagesseminare die mit den Führungskräften im Werk Ebermannstadt stattfanden, liegen Ergebnisse der guten Zusammenarbeit bereits vor.
Bei einer Informationsveranstaltung im Werk Ebermannstadt am Samstag, 22. Januar, 9 Uhr, werden der bfz-Beauftragte Jürgen Weiß und Personalleiter Pasler das Konzept des Förderprogramms eigenen Leuten und Interessierten aus externen Betrieben vorstellen. Vorabinformationen gibt es unter der Rufnummer 09194/720/243.
Für die eigenen Führungskräfte aus der Hauptverwaltung Fürth und den Werken Ebermannstadt, Mistelgau, Nabburg und Vohenstrauß wird das Angebot zur Weiterbildung durch eine Betriebsvereinbarung zusätzlich gefördert; 50 Prozent der Gesamtkosten von über 3900 Mark und die Hälfte der 800 Mark Prüfungsgebühr übernimmt das Unternehmen. Für Personalchef Matthias Pasler, Mitglied im Prüfungsausschuss der IHK Nürnberg, verbindet sich mit dem technischen Wandel für die Fachkräfte ein vergrößerter Aktionsradius, in dem auch wirtschaftliche Themen zu beurteilen und damit vernetzte Aufgaben wie der Kontinuierliche Verbesserungs-Prozess (KVP), Team- und Organisationsarbeit zu erfüllen sind.
Wichtigstes Potential
Als wichtigstes Potential für den Erfolg von Kennametal Hertel und entscheidenden Faktor in den Veränderungsprozessen sieht Professor Döpper die Mitarbeiter und deren qualifizierte Weiterentwicklung. Ein im Werk Ebermannstadt hierzu installierter Qualitycircle beschäftigt sich ständig mit den Bedürfnissen zur Personalentwicklung und leitet seine Vorschläge an die Personalleitung weiter.
Aktuelle Seminarangebote daraus sind Englischkurse, Zeitmanagement- und EDV-Lehrgänge sowie im technischen Bereich CNC-Grundlagen- und Aufbautraining, ein Pneumatiklehrgang und ein Kurs Zeichnung lesen. Durchgeführt werden die Seminare von Dozenten des bbw/bfz Ansbach oder von Fachkräften der Firma. In den meisten Fällen gilt eine 50 prozentige Zeitvergütung. Die Teilnahme ist freiwillig.
Mao
© FT 1999 - Der Inhalt der Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Die Nachrichten
sind nur für die persönliche Information bestimmt. Jede weitergehende Verwendung,
insbesondere die Speicherung in Datenbanken, Veröffentlichung, Vervielfältigung und
jede Form von gewerblicher Nutzung sowie der Weitergabe an Dritte - auch in Teilen oder in
überarbeiteter Form - ohne Zustimmung des FT sind untersagt.