Überwältigende Resonanz

Sanierung des Rathauses Ebermannstadt muss warten

Ebermannstadt. Von einer überwältigenden Resonanz zum Bürgerbegehren „Gelber Sack“ sprach Bürgermeister Franz Josef Kraus beim Bürgergespräch im Gasthaus Post. Dazu begrüßte der stellvertretende Ortsvorsitzende Thomas Dorscht auch die Stadträte Hubert Herbst, Klaus Neuner und Josef Wagner.

Nach nur einer Aktionswoche zum Bürgerbegehren „Gelber Sack“ wurden allein in Ebermannstadt mehr als 2500 Unterschriften zusammengetragen. „Die Resonanz ist überwältigend“ so Kraus, der gemeinsam mit Oberbürgermeister Franz Stumpf, Forchheim, und Bürgermeister Richard Gügel, Heroldsbach, zu den Initiatoren des Bürgerbegehrens zählt. Die Forchheimer und die in Heroldsbach gesammelten Unterschriften zusammengezählt, könne getrost davon ausgegangen werden, dass die erforderliche Mindestzahl von 4300 bald erreicht sein wird.

Die Kläranlagenerweiterung, so Josef Wagner, mit der im kommenden Frühjahr zu rechnen sei, werde den Durchschnittshaushalt mit tausend Euro belasten. Verbunden mit dieser Kläranlagenerweiterung ist der Einbau einer chemischen Reinigungsstufe, die gesetzlich vorgeschrieben ist. Für die Maßnahme wird ein Staatszuschuss von 500.000 Euro gewährt.

Trotz der enormen Kosten halten es die Anwesenden für gerechtfertigt, dass die Volksschule Ebermannstadt saniert und eine Mehrzweckhalle errichtet wird. Obwohl auch das Rathaus, das 1965 in die damaligen Räumlichkeiten der Volksschule verlagert wurde, ebenfalls dringend sanierungsbedürftig ist und auch als Aushängeschild der Stadt gilt, sollte mit der Sanierung etwas zugewartet werden. Im Vorgriff soll über die Einrichtung eines Bürgerbüros nachgedacht erden.

Gassen anpassen

Für wünschenswert hielten es die Versammlungsteilnehmer, wenn neben der Hauptstraße und dem Marktplatz im rahmen der Altstadtsanierung auch die Seitengassen umgestaltet werden könnten. Allerdings sollten dafür keine Fremdmittel eingesetzt werden.

Voller Stolz berichtete Hubert Herbst, dass Ebermannstadt in Sachen Solaranlagen im Landkreis führend sei. Nahezu 200 Solaranlagen zur Wassererwärmung wurden auf Dächern der Stadt installiert. Dafür gewährte die Stadt Ebermannstadt 270.000 Euro an Zuschüssen. Über hundert Tonnen Kohlendioxid würden dadurch weniger an die Umwelt abgegeben.

Der Jugendtreff, dessen Verwirklichung durch Stadtrat Klaus Neuner planerisch in Angriff genommen wird, zähle ebenfalls zu den Pluspunkten einer jugendfreundlichen Stadtentwicklung. Gemeinsam mit Jugendpflegerin Jutta Laube, Bemängelt wurde in der anschließenden Diskussion der geringe Wasserdruck im Bereich des „Gewends“ sowie die mangelhafte Pflege eines Grundstücks im Bereich des Oberen Tores.

Beantragt wurde die Schaffung eines Kreisverkehrs auf der Bundesstraße bei der Einmündung der Staatsstraße von Kanndorf kommend und ein Bus- und Lkw-soll diese Einrichtung verwirklicht werden.

Zu wenig Druck

Fahrverbot in der Friedhofstraße. Außerdem sollen baldmöglichst Fahrradständer vor dem Friedhof aufgestellt werden.


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