Stadtwerke sind sein Leben

Josef Weber seit 40 Jahren im öffentlichen Dienst

EBERMANNSTADT. Vor den Mitgliedern des Hauptverwaltungsausschusses gratulierte Bürgermeister Franz Josef Kraus dem Leiter der Stadtwerke, Josef Weber, zum 40-jährigen Dienstjubiläum. Er überreichte eine Ehrungsurkunde und Blumen.

"Einen Beamten wie Josef Weber wünscht sich jede Kommune", versicherte Kraus dem agilen Jubilar, der als Verfechter der Privatisierung der Stadtwerke 1999 auch im Stadtrat Gehör fand. Für sein Personal verkörpere Weber den sachkundigen, manchmal strengen, aber auch besorgten Vorgesetzten.

"Die Stadtwerke waren und sind ihr Leben", würdigte Kraus den seit 1969 verantwortlichen Leiter, der nach seiner Ausbildung zum Elektroingenieur bei der Bundespost und der Prüfung für den gehobenen technischen Verwaltungsdienst auf 40 Jahre im öffentlichen Dienst zurückblicken kann.

In seiner Laufbahn als Geschäftsführer der Stadtwerke GmbH habe Weber sein fachliches Können, Einsatzbereitschaft und Erfahrung stets in den Dienst der Kunden gestellt, und so zur positiven Entwicklung der Stadtwerke beigetragen, betonte Kraus in seiner Laudatio. Aufgefallen sei bei allen Neuerungen stets der Wille zur vorbildlichen Pflichterfüllung. "Wir wollen diese Zusammenarbeit fortsetzen bis zum unumgänglichen Ruhestand im August 2004", betonte Kraus unter dem Beifall der Stadträte.

Erst nach leichtem Druck "von oben" zum Dienstjubiläum angetreten, bestätigte Weber seine Zuneigung zur Technik von Kindesbeinen an. Den Beruf, der daraus wurde, habe er bis heute nie als Belastung gesehen und so vertausche er nicht selten das Wohnzimmer mit dem nahe liegenden Büro. Überzeugt zeigte sich der Werkleiter, dass nach der Ferngasversorgung auch das zur "neuesten Tochter" auserkorene Kabelfernsehen bald das Laufen lernt; das Netz für 34 Fernseh- und 20 Rundfunkprogramme ist bereits aufgebaut.

Zur Vision vom Ganzjahresbad mit Thermalwasser fügte Bürgermeister Kraus an: "Wir müssen nur noch warmes Wasser finden".

Mao


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