EBERMANNSTADT. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes Ebermannstadt erhob der Erste Vorsitzende und Bürgermeister Franz Josef Kraus "schärfsten Protest" gegen die beabsichtigte Schließung der internistischen Ambulanz in der Klinik Fränkische Schweiz zum 1. Oktober dieses Jahres.
Dabei forderte er den Aufsichtsratsvorsitzenden des Krankenhauses, Landrat Reinhardt Glauber, sowie die Geschäftsführung der Einrichtung auf, den Eindruck bei der Bevölkerung zu revidieren, die Verantwortlichen würden dort "die ganze Sache nicht so ernst nehmen und alles sang- und klaglos akzeptieren". - Vor allem deshalb, nachdem bereits mit Wirkung zum 1. Januar 2000 die Kassenärztliche Vereinigung in Bayreuth die Dienstleistungen in der Ambulanz bis auf wenige Ausnahmen für die Kassenpatienten gestrichen hatte. Hier dürfen zukünftig nur noch Privatpatienten versorgt werden. Und das, so Kraus, obwohl die Einrichtung in der Klinik geradezu als vorbildlich-modern und auf dem neusten Stand befindlich bezeichnet werden kann.
Da ein Protestschreiben von sieben Bürgermeistern, das man an den Leiter der Ambulanz der Klink, Oberarzt Dr. Hans Gofferje, eingereicht hatte, keinen Erfolg zeitigte, habe man sich in der CSU Ebermannstadt dazu entschlossen, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, eine Wiedereröffnung der Ambulanz für Kassenpatienten herbeizuführen.
Fr