FRÄNKISCHE SCHWEIZ. In den vergangenen Wochen gaben sich verschiedene Fernsehteams bei der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz in Ebermannstadt die Klinke in die Hand. Sie produzierten aufwändige Beiträge über die Urlaubsregion Fränkische Schweiz.
Unter der Leitung von Dr. Manfred Schuchmann wurden an elf Tagen Aufnahmen für die Serie "Nix wie raus" des Hessischen Rundfunks hergestellt. Neben den vielen landschaftlichen Besonderheiten waren vor allem das Annafest in Forchheim, sowie die Sophienhöhle im Ailsbachtal und eine Radtour im Leinleitertal Schwerpunkte der Dreharbeiten. Der 45-minütige Beitrag wird im Herbst im dritten Programm des Hessischen Rundfunks ausgestrahlt.
Über zwei Wochen lang war ein weiteres Fernsehteam in der Fränkischen Schweiz und Franken unterwegs, um Beiträge für die Sendung "Straße der Lieder" des Südwestrundfunks Stuttgart zu drehen. In der Fränkischen Schweiz wählte das Drehteam den Bahnhof Streitberg, wo der Chor unter Leitung des bekannten Chorleiters Gotthilf Fischer das Volkslied "Singe, wem Gesang gegeben" aufnahm. Für diesen Teil wurde auch der Nachbau des alten "Adler-Zuges" mit eingesetzt und die "Schauspieler" in historische Kostümen gekleidet. Eine große Anzahl von Schaulustigen beobachtete den ganzen Tag die Dreharbeitenn. Hervorragend klappte hier die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Museumseisenbahn. In die Szenen wurde auch der Schäfer Konrad Heckel aus Voigendorf eingebunden. Die Eisenbahnaufnahmen wurden ergänzt von Landschaftsaufnahmen und Szenen aus der Teufelshöhle. Die Sendung wird am 14. Oktober um 20.15 Uhr in der ARD ausgestrahlt.
Letztlich wurden auch Aufnahmen eines japanischen Fernsehteams gedreht, die als Teil des Filmprojektes "Deutsche Straße der Kaiser und Könige" vorgesehen sind.