Werden Senioren weltweit vernetzt?

Beim Ebermannstadter Seniorengespräch der CSU wurde ein Internet-Café angeregt

EBERMANNSTADT. Der "Arbeitskreis Senioren" der CSU war zu Gast im Seniorenzentrum, um Wünsche und Anregungen der älteren Bürger/ innen entgegenzunehmen. Dabei bekundeten die Kommunalpolitiker ihre Solidarität mit allen, die sich nicht mehr selbst helfen können.

Deshalb bezeichente es Armin Schneider als "äußerst wichtig", dass mit dem Seniorenzentrum die Möglichkeit geschaffen wurde, die älteren Mitbürger in das Stadtgeschehen einzubinden. Auch der so genannte "runde Tisch" habe sich nach Worten von Josef Wagner "bestens bewährt". Dabei würden in regelmäßigen Abständen speziell seniorenbezogene Anliegen und Probleme erörtert.

Heimrada Volkenborn, Mitglied in der Seniorenvertretung, regte an, die Wirkstoffproblematik bei der rezeptpflichtigen Verschreibung von Tabletten durch in einem Vortrag eines Apothekers bzw. einer Apothekerin gerade für ältere Menschen transparent zu machen. Sie bot auch an, hinsichtlich der Patienten- bzw. Betreuungsverfügungen aufklärend zu wirken.

Nicht zufrieden zeigte sie sich mit der Einstufung von Pflegebedürftigen in die verschiedenen Pflegestufen im Rahmen der Pflegeversicherung. Auch hier will Heimrada Volkenborn initiativ werden.

Wie Klaus Neuner ausführte, wird in diesem Jahr mit dem Ausbau der Bahnhofstraße und der Errichtung einer Querungshilfe in Höhe des Postamtes begonnen. Damit werde die Sicherheit der Senioren bei der Überquerung der viel befahrenen Staatsstraße wesentlich erhöht. Auch habe man seitens der Stadt dem Wunsch der Senioren entsprochen, statt wassergebundener Decken bei den Wegen um das Seniorenzentrum festes Oberflächenmaterial zu verwenden.

Um den Wünschen der Senioren gerecht zu werden, sprach sich Hiltrud Frigger dafür aus, bereits jetzt Bänke aufzustellen, um den älteren Mitbürgern die Spaziergänge zu erleichtern. Wie Franz Josef Kraus erfuhr, wird die zwar im Bereich des Seniorenzentrums gern gesehene Fronleichnamsprozession auf Grund der Pflegezeit, die an den Patienten erbracht werden, nicht möglich sein. Auch seien zu wenige Patienten untergebracht, die tatsächlich an der Fronleichnamsprozession teilnehmen könnten.

Sehr gerne nahmen die anwesenden Mitglieder des CSU- Arbeitskreises zur Kenntnis, dass auf Grund der Verdienste von Irmela Hanke ein "hervorragender Geist" unter der Hausgemeinschaft herrsche. "Alle sind froh, dass sie hier wohnen dürfen", bekräftigte Irmela Hanke.

Hinsichtlich des Zusammenwirkens zwischen Jung und Alt wäre es nach Worten von Armin Schneider wünschenswert, ein Internet-Cafe einzurichten, das von den jungen Leuten benutzt und von den Senioren betreut werden könnte. Dieser Vorschlag, so Bürgermeister Kraus, könnte über die Stiftungserlöse, die jährlich etwa 7000 Euro betragen, verwirklicht werden.


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