Noch heuer muss die Dacheindeckung der Pfarrkirche erneuert, sowie Reparaturen am Kirchturm und im Zugang zum Dachboden durchgeführt werden. Der Kostenaufwand bewegt sich bei 200 000 DM. Davon muss die Kirchenstiftung 30 Prozent bzw 60 000 DM als Eigenanteil aufbringen. Die Ausschreibungen für die Maßnahme sind eingeleitet, mit den Arbeiten wird noch im Frühjahr begonnen.
Im Jahr 2001 ist geplant, die Heizungsanlage der Pfarrkirche zu erneuern. Der geschätzte Kostenaufwand hierfür beläuft sich auf rund 260 000 DM. Auch hier ist die Kirchenstiftung mit 30 Prozent beteiligt. Sie muss somit 78 000 DM beisteuern.
2002 soll dann die Innenrenovierung der Pfarrkirche in Angriff genommen werden. Für diese Arbeiten wurden ebenfalls Kosten von ca. 260 000 DM ermittelt. Als Anteil für die Kirchenstiftung (30 Prozent) errechnen sich hierfür nochmals 78 000 DM.
Erst nach Abschluss der Sanierungsarbeiten für die Pfarrkirche ist an den Aus- und Umbau des Pfarrzentrums im ehemaligen Feuerwehrhaus gedacht. Für dieses Vorhaben wurden Kosten von 500 000 DM geschätzt. Der Anteil für die Kirchenstiftung beträgt somit 150 000 DM. Für die Übergangszeit bis zur Verwirklichung dieser Baumaßnahme hat sich die Kirchenverwaltung in Abstimmung mit dem Erzbischöflichen Ordinariat dazu entschlossen, das Erdgeschoss (die ehemalige Fahrzeughalle) befristet zu vermieten und die Einnahmen hieraus zweckgebunden für den geplanten Umbau anzusparen. Derzeit werden Verhandlungen mit Interessenten geführt. Als Mietdauer stellen sich die Verantwortlichen der Kirchenverwaltung einen Zeitraum von rund fünf Jahren vor.
Eine Nutzung des Dachgeschosses in diesem Gebäude ist bereits seit längerer Zeit, jedoch bisher erheblich eingeschränkt möglich! Demnächst soll für das Dachgeschoss im künftigen Pfarrzentrum aus den bisher eingegangenen Spenden eine zweckmäßige Einrichtung sowie eine Küchenzeile angeschafft werden.
Hierzu werden die einzelnen Institutionen der Pfarrei um entsprechende Vorschläge gebeten. Es ist daran gedacht, die im Dachgeschoss vorhandenen Räume möglichst vielen Interessenten aus der Pfarrei (z. B. Frauenbund, KAB, Kirchenchor, Ministranten, Katholische Jugend usw.) baldmöglichst zur Nutzung zur Verfügung zu stellen.
Die Vielfalt der Aufgaben, so der Kirchenvorstand, verursachen einen gewaltigen Kostenaufwand, der für die Kirchenstiftung St. Nikolaus längerfristig sehr hohe Belastungen mit sich bringen wird. Für die Kollekten in den Vorabend- und Sonntagsgottesdiensten wird deshalb als Verwendungszeck Renovierung der Pfarrkirche angegeben. Angesichts der erforderlichen, finanziellen Mittel planen Pfarrer und Kirchenverwaltung eine gezielte Spendenaktion zur Unterstützung aller genannten Maßnahmen.