Im Rahmen der jüngsten Sitzung des Umweltausschusses Ebermannstadt fasste Ehrenfried Heller die bisherigen Aktionen des Agenda Arbeitskreises zusammen. Sie reichten vom genannten Stromsparwettbewerb, bei dem es für den größten Energiesparer tausend Mark in bar gibt (verglichen wird die Stromrechnung des Jahres 1999 mit der Stromrechnung dieses Jahres) bis zu Tipps über eine richtig arbeitende Photovoltaikanlage und Informationen zum Anbringen einer Windschutzvorrichtung. Im Zusammenhang mit der Neuausweisung von Baugebieten konzentrierte der Arbeitskreis seine Bemühungen darauf, dass bereits in der Planungsphase daran gedacht wird, möglichst energiesparende Lösungen zu finden.
Nicht von Erfolg gekrönt waren bekanntlich die Bemühungen, im Baugebiet “Judenäcker” mehrere Gebäude mittels eines Blockheizkraftwerkes zu beheizen. In einer gemeinsamen Sitzung des Bauausschusses mit Vertretern des Arbeitskreises und einem Energiefachplaner wurde festgestellt, dass es in Ebermannstadt sehr wohl Einsatzmöglichkeiten für eine umweltfreundliche Kraftwärmekoppelung mittels Heizkraftanlagen gebe. Die Wirtschaftlichkeit, schränkte Ehrenfried Heller ein, sei aber nur bei entsprechend dichter Bebauung unstrittig.
So sah er besonders im Baugebiet Peunt II oder Peunt III hervorragende Voraussetzungen für den wirtschaftlichen Einsatz von Kraftwärmekopplungen. Erste Kontakte mit einem Investor im Baugebiet Peunt III seien bereits aufgenommen worden.
Für den laufende Stromspar-Wettbewerb wurden etwa 70 potentielle Sponsoren angeschrieben. Begleitend dazu werden im Laufe des Jahres Tipps zum Stromsparen im Mitteilungsblatt bekannt gegeben. Schwerpunktthemen der Treffen des Arbeitskreises in diesem Jahr sind verstärkt Fragen des Energieverbrauches in der Haushaltstechnik.
Josef Hofbauer