Zur Begrüßung überreichte ein Zivildienstleistender blühende Primelstöckchen an die Teilnehmer/innen der Versammlung. In seinem Grußwort nutzte der Ebermannstadter Ortsvorsitzende Dr. Peter Morys die Chance, auf das derzeit in Ebermannstadt gärende Problem um eine private Nutzung des Steinbruchs am Feuerstein durch die Moggaster Firma EMCC Dr. Rasek hinzuweisen. Seit zwei Jahren ist nämlich das beanspruchte Areal im Naturpark Fränkische Schweiz/Veldensteiner Forst als "geschützter Landschaftsbestandteil" ausgewiesen.
Die Leistungen der elf in der Landschaftspflege und dem Amphibienschutz beteiligten Ortsgruppen listete Edith Fießer auf. Über die Öffentlichkeitsarbeit berichtete Klaus Gerlach. Das "Sprachrohr" der Kreisgruppe, die "Brennnessel" soll bald ein moderneres Layout bekommen.
Eine tolle Breitenbeteiligung erfährt nach Worten von Helga Schramm die Kinder- und Jugendarbeit. Gerne würde sie in Forchheim eine weitere Kindergruppe gründen. Groß sei die Resonanz auf das Projekt "ökologische Freiflächengestaltung" gewesen, mit dem Kindern die Natur wieder begreifbar gemacht werden soll. Im Landkreis beteiligten sich daran 39 Kindergärten. Über das Thema Verkehr - die Brennpunkte in Forchheim und dem Wiesenttal- referierte der Forchheimer Stadtrat Uli Zenneck.
Im Etat des laufenden Jahres sind bei 192000 Mark Ausgaben über 15000 Mark für ein neues Auto vorgesehen. Das alte Fahrzeug versage langsam seine Dienste.
Obwohl Wortmeldungen zu den Punkten der Tagesordnung weitgehend ausblieben, entzündete im letzten Teil der Versammlung der Landesgeschäftsführer mit Schlagworten zur gegenwärtigen Agrar- und Verkehrspolitik eine intensive Diskussion. Rotraud Krüger war es schließlich, die nach den Hieben Steinigers gegen den "vorsintflutlichen" Verkehr bei der Zugverbindung nach Ebermannstadt oder gegen den "Autokanzler Schröder" protestierte. Diese Behauptungen wies sie als reine Polemisierung zurück.
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