Die Skater gehen sammeln
Stadt will das Sammelergebnis verdoppeln und Spielgeräte anschaffen
EBERMANNSTADT. "Wann wird es endlich eine Skateranlage in Ebermannstadt geben?" Dies war die brennendste Frage von 24 Jugendlichen, die an einem Treffen mit der gemeindlichen Jugendpflegerin Jutta Laube teilnahmen. Gefragt waren Ideen, um die ersehnte Anlage realisieren zu können.
Seit Jahren ist ein kleiner Skaterpark ein unerfüllter Wunsch der Jugendlichen. Die Stadt Ebermannstadt hat zwar einen 14 mal 28 Meter großen Platz in der Nähe des Bolzplatzes beim Rathaus asphaltieren lassen, doch jetzt mangelt es an geeigneten Geräten, um den Platz für Jugendliche als Skatemöglichkeit attraktiv zu machen.
Skaten bleibt "in"
Jugendpflegerin Jutta Laube freute sich über die große Resonanz, die ihre Einladung zu einem Treffen der Skater hervorgerufen hatte. Dies zeige, dass Skaten immer noch eine sehr beliebte Freizeitbeschäftigung für Jugendliche darstelle und dem Vorurteil, Jugendliche würden sich für nichts mehr interessieren und engagieren, entgegenstehe. Im Haushalt der Stadt wurde bereits ein Etat für die Anschaffung von Rampen und Hindernissen festgesetzt. Dieser ist jedoch zu gering, um den Platz wirklich attraktiv gestalten zu können.
Formel: "Eins plus eins"
Bürgermeister Kraus sicherte jedoch der Jugendpflegerin zu, dass die Stadt für jede Mark, die die Jugendlichen auftun, eine weitere Mark aus dem Stadtsäckel beigesteuern wird. Dies brachte die 24 motivierten Skater auf die Idee, eine Haussammlung in Ebermannstadt zu veranstalten.
Das nächste Treffen wurde auf Mittwoch, 19. Dezember, um 15 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses festgelegt.
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