"Sorgsam geglättet und poliert"

57 Ebermannstadter Abiturienten nahmen ihre Abschlusszeugnisse in Empfang

EBERMANNSTADT. In feierlichem Rahmen erhielten die Abiturienten des Gymnasiums Fränkische Schweiz, Ebermannstadt, ihre Abschlusszeugnisse. Durch ein Spalier ihrer Mitschüler kamen die 57 Abiturienten auf die Bühne, wo sie unter den Klängen ihrer Lieblingssongs aus den Händen von Oberstudiendirektor Hans Joachim Baier und Kollegstufenbetreuer Raimund Schuh ihre Abschlusszeugnisse entgegennahmen.

An der Feierstunde nahmen als Ehrengäste auch Landrat Reinhardt Glauber, Bürgermeister Franz Josef Kraus sowie der katholische Stadtpfarrer Hans Hübner teil. Vier Schüler/innen wurden für ihre herausragenden Leistungen mit Buchgeschenken der Vereinigung der Freunde des Gymnasiums Fränkische Schweiz, überreicht von deren Zweiten Vorsitzenden Gabriele Rauch, belohnt.

Schulbeste war die Ebermannstadterin Anne Bauer mit einem Notendurchschnitt 1,1. Sie bestand auch die Begabtenprüfung und darf sich über ein Stipendium des Freistaates Bayern freuen. Christian Redmann (Ebermannstadt) und Tristan Faber (Weißenohe) folgten jeweils mit einem Notendurchschnitt von 1,4, wobei Tristan Faber zu den zehn besten Prüflingen in Physik landesweit gehörte. Dies wurde mit einem Geldpreis (700 Mark) und einer Urkunde von Staatsministerin Monika Hohlmeier belohnt. Den Reigen der Bestleistungen beschloss Tanja Wittmann aus Aufseß mit einem Durchschnitt von 1,5.

Zuvor hatte Oberstudiendirektor Baier, der als Geschäftsführer der Firma "GFS" stolz seine "Produkte" den zahlreich erschienenen Besuchern präsentierte, auf die sorgsame Bearbeitung der 57 lebensgroßen Figuren hingewiesen, die geglättet und poliert, sorgfältig verpackt und zum Teil - vor allem im oberen Bereich - mit lieblichen Pastelltönen bemalt, zur "Endabnahme" angetreten waren. Dabei bestehe das Rohmaterial ausschließlich aus ausgewähltem Stammholz mit jeweils zehn Jahresringen aus der Region Fränkische Schweiz und komme nur in den Güteklassen I und II in die Verarbeitung.

Einen entscheidenden Einfluss auf Form, Konsistenz sowie Qualität habe naturgemäß auch der Pflegeaufwand der Jungpflanze gehabt, so Hans Joachim Baier, wobei die Gewichtigkeiten von den verschiedensten Seiten unterschiedlich gesehen wurden. Angesichts der Lohnkosten von rund 50000 Mark pro Stück und der noch nicht errechneten Betriebskosten für die zurückliegenden neun Jahre könne er, so Hans Joachim Baier abschließend, nur hoffen, dass die Investitionen in Zukunft Früchte tragen würden.

Nach den Grußworten der Elternbeiratsvorsitzenden, Ulrike Drischel, und der Abschiedsworte des Abiturienten Joachim Schwarz, sei noch von einer stolzen Zahl berichtet. So hatte die Vereinigung der Freunde des Gymnasiums Fränkische Schweiz in den vergangenen neun Jahren die stolze Summe von 225.000,00 Mark an Spenden gesammelt, die den Aktivitäten des Ebermannstadter Gymnasiums zugute kamen.

Fr


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