Biotope statt Ackerland

Ökologische Flurbereinigung in Moggast und Wolkenstein

EBERMANNSTADT. Erstmals in Oberfranken, vielleicht sogar in ganz Bayern wird in Moggast und Wolkenstein, wo die Flurbereinigung bereits abgeschlossen ist, eine zweite Flurbereinigung nach ökologischen Gesichtspunkten nachgeschoben. Wie Stadtrat Alfred Lautenbacher erklärte, sollen Hecken und heimische Gehölze angepflanzt werden, um wieder eine Biotopvernetzung zu erreichen.

Bürgermeister Franz Josef Kraus freute sich, daß es soweit gekommen ist und verwies auf die Bereicherung für die Natur, die mit der Aktion verbunden ist. Er erinnerte an die erste Teilnehmerversammlung am 2. März um 19 Uhr im Feuerwehrhaus Moggast.

Alfred Lautenbacher bekräftigte, daß diese Flurbereinigung unter ganz anderen Voraussetzungen zu sehen sei. Während vor 30 Jahren um jeden Quadratmeter nutzbaren Ackerlandes gerungen worden sei, stehe nun die Ökologie im Vordergrund. So sollen im Zuge der Flurneuordnung einst heimische Gehölze wie Speierling, Haferschlehe usw. wieder angepflanzt werden. Die Kosten der Pflanzaktion wurden auf 70 000 Mark beziffert.

JH


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